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Thüringer Nahverkehrsplan 2013-2017

Carius: Elektrifizierte Fernverkehrsstrecke vom Ruhrgebiet über Thüringen nach Sachsen schaffen

„Mit unserem neuen Expresszugsystem wollen wir zum Start der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Erfurt-München dem Öffentlichen Personennahverkehr überall in Thüringen neue Chancen eröffnen. Deshalb führt das Verkehrsministerium erstmals durch Regionalkonferenzen eine breitere Öffentlichkeitsbeteiligung durch, um frühzeitig Vorschläge aus allen Landesteilen bei der 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2013 – 2017 berücksichtigen zu können“, sagte heute (Freitag) der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, zur Eröffnung der Regionalkonferenz Mittelthüringen in Erfurt.

„Unser Ziel ist die optimale Anbindung der Region Mittelthüringen an die ICE-Knoten in Erfurt, Leipzig/Halle und Kassel/Göttingen“, so Carius weiter. „Hierzu dienen in Mittelthüringen die Expresslinien Erfurt-Kassel, Erfurt-Weimar-Leipzig/Halle und die Expresszüge auf der Mitte-Deutschland-Verbindung von Erfurt über Jena und Gera direkt nach Altenburg, Zwickau, Glauchau und ab Dezember 2012 auch umsteigefrei direkt nach Greiz. Dadurch schaffen wir neue Reisemöglichkeiten, die die Zentren in Thüringen und jenseits der Landesgrenzen als schnelle Alternative zum motorisierten Individualverkehr miteinander verbinden. Durch die Regionalbahnen, die mit längeren Reisezeiten alle Stationen einer Strecke bedienen können, sichern wir dabei die Erreichbarkeit in der Fläche ab. Durch die intelligente Verknüpfung von Straße und Schiene an den Bahnstationen und die Vertaktung des Schienennahverkehrs mit dem Fernverkehr wollen wir so das neue Bahnzeitalter für alle Thüringer nutzbar machen.“

„Schon heute bildet der vom Land bestellte Schienenpersonennahverkehr (SPNV) mit durchschnittlich 1.400 Zügen täglich das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Thüringen“, sagte der Minister. „Seit der Regionalisierung des SPNV im Jahr 1996 konnten die bestellten Fahrplankilometer und Fahrgastzahlen gesteigert werden. Zuletzt waren mit 21 Millionen Fahrgästen über drei Millionen Menschen pro Jahr mehr mit Nahverkehrszügen in Thüringen unterwegs. Deshalb wollen wir den Schienenverkehr durch den Ausbau der Verkehrswege weiter stärken. Unser Ziel für den Bundesverkehrswegeplan 2015 – 2030 ist daher zunächst alle begonnenen Bauvorhaben – wie den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung - zügig abzuschließen. Als neues Projekt werde ich die Schließung der Elektrifizierungslücke Gotha-Leinefelde und den Lückenschluss bei der Werrabahn anmelden. Mit den genannten Elektrifizierungen würde ein wichtiger Beitrag zum Thema Elektromobilität geleistet und eine Relation für Fernverkehrszüge aus dem Ruhrgebiet über Kassel, Leinefelde und Erfurt bis nach Sachsen geschaffen.“

Die Regionalkonferenz in Mittelthüringen bildet den Abschluss einer Reihe von Konferenzen in allen Thüringer Landesteilen zur 3. Fortschreibung des Thüringer Nahverkehrsplanes 2013 – 2017. Die Regionalkonferenzen in Süd- und Nord- und Ostthüringen fanden bereits am 8. November in Suhl, am 19. November in Sondershausen und am 20. November in Gera statt.

anbei ein Link zur o.a. Thematik:http://www.thueringen.de/th9/tmblv/presse/pm/68721/index.aspx

ag_verkehr.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)