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Fragenkatalog_zur_Evaluation_des_ThürHG_2010

Fragenkatalog

Neuordnung der Kompetenzen von Land und Hochschulen

Durch die gesetzliche Verankerung der Steuerungsinstrumente „Rahmenvereinbarung“ (Hochschulpakt) und „Ziel- und Leistungsvereinbarung“ sowie die Erweiterung der Erprobungsklausel wurden neue Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen dem Land bzw. dem für das Hochschulwesen zuständigen Ministerium einerseits und den Hochschulen andererseits geschaffen. #Wie bewerten Sie diese Neuordnung und die sich daraus ergebenden Auswirkungen für die Zusammenarbeit zwischen Land und Hochschule? #In welchen Bereichen sehen Sie Veränderungsbedarf?

Chancengleichheit von Männern und Frauen

Gender Mainstreaming wurde als durchgängiges Leitprinzip durch die Hochschulgesetznovelle im Hochschulbereich verankert. #Wie ist der Stand der praktischen Umsetzung dieses Prinzips an Ihrer Hochschule? #Hat sich diese gesetzliche Änderung im Hinblick auf die Zielstellung und die damit angestrebte Zielerreichung bewährt? #Sehen Sie Ergänzungs- oder Änderungsbedarf?

Neuordnung der Hochschulstruktur

Mit der Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes verfolgte der Gesetzgeber u.a. das Ziel, ein Leitbild für die Organisation der zentralen Leitungsebene der Hochschulen in Form einer Präsidial- bzw. Rektoratsverfassung, einen Hochschulrat sowie einen Senat vorzugeben und unterhalb dieser Ebene den Hochschulen weitgehende Selbständigkeit im Hinblick auf die Ausgestaltung von Struktureinheiten und Gremien zu belassen. Beabsichtigt war zudem eine Stärkung der Hochschulleitung. #Haben sich diese Gesetzesänderungen bewährt? #Wie bewerten Sie die gesetzlich vorgesehene Stellung und Funktion ##des Präsidiums, ##des Hochschulrats und ##des Senats ##im Gesamtgefüge der Hochschulstruktur? #Welchen Änderungs- oder Ergänzungsbedarf sehen Sie in diesem Bereich für Ihre Hochschule?

Stärkung der Hochschulautonomie

Zur weiteren Erhöhung der Eigenständigkeit sowie der Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen wurde die Hochschulautonomie in vielen Bereichen gestärkt (z.B.: Übertragung der Genehmigungszuständigkeit für Satzungen, Verzicht auf die Genehmigungspflicht bei neuen Studiengängen, Übertragung des Berufungsrechts auf die Hochschulen sowie der Zuständigkeit für Ernennungen und Einstellungen, Bestellung von Honorarprofessoren und außerplanmäßiger Professoren durch den Leiter der Hochschule, Gewährung von Forschungsfreisemestern durch den Leiter der Hochschule etc.). #Wie bewerten Sie aus Sicht Ihrer Hochschule diese Änderungen und die damit verbundene höhere Eigenverantwortlichkeit der Hochschule? #In welchen Bereichen sollte diese Eigenverantwortlichkeit ausgeweitet oder ggf. auch zurückgenommen werden? #Welche positiven oder ggf. auch negativen Auswirkungen hat die Übertragung des Berufungsrechts auf die Leiter der Hochschulen? #Gibt es aus Sicht Ihrer Hochschule in diesem Bereich Ergänzungs- oder Änderungsbedarf?

Mitwirkungsrechte und -pflichten

Das neue Thüringer Hochschulgesetz enthält in Übereinstimmung mit den Regelungen im Hochschulrahmengesetz nur allgemeine Grundsätze der Mitwirkung. Es überlässt es den Hochschulen weitgehend selbst, die konkreten Rechte und Pflichten der Mitwirkung der einzelnen Mitgliedergruppen in der Grundordnung der Hochschule festzuschreiben. #Wie beurteilen Sie für Ihre Hochschule die Ausgestaltung der Mitwirkungsrechte der einzelnen Mitgliedergruppen der Hochschule allgemein? #Wie bewerten Sie die Ausgestaltung der Mitwirkungsrechte der einzelnen Mitgliedergruppen in der neuen Hochschulstruktur und den neu eingeführten Organen und Gremien? #Welchen gesetzlichen Änderungs- oder Ergänzungsbedarf sehen Sie in diesem Bereich?

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Um die wissenschaftliche Förderung und Begleitung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verbessern, wurde im neuen Thüringer Hochschulgesetz der Auftrag an die Universitäten verankert, Promotionsstudiengänge einzurichten, forschungsorientierte Studien anzubieten und akademische Schlüsselqualifikationen zu ermöglichen. #Wie und in welchem Umfang hat ihre Hochschule diesen Auftrag umgesetzt? #Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser gesetzlichen Neuregelung gemacht? #Sehen Sie in diesem Bereich Änderungs- oder Ergänzungsbedarf?

Gestufte Studienstruktur

Die gesetzliche Verankerung der Einführung einer gestuften Studienstruktur und die verbindliche Festschreibung der Modularisierung sowie der Einführung von Kreditpunktesystemen diente der Umsetzung des Bologna-Prozesses und damit auch dem Ziel der internationalen Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse und somit erhöhter Mobilität der Studierenden. #Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser neuen gesetzlich vorgegebenen Studienstruktur an Ihrer Hochschule gemacht? #Wo gibt es in diesem Bereichgesetzlichen Änderungs- oder Ergänzungsbedarf? #Sehen Sie aus Sicht Ihrer Hochschule und/oder der Studierenden hochschulrechtliche Hemmnisse oder Vorgaben, die einer optimalen Umsetzung ##der gestuften Studienstruktur ##der Modularisierung bzw. ##dem ECTS-System entgegenstehen?

Hochschulzugang

Durch die Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes und in Ergänzung dazu nochmals durch das Gesetz vom 16. Dezember 2008 wurden der Hochschulzugang von qualifizierten Berufstätigen und die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Hochschularten erweitert. #In welchem Umfang hat Ihre Hochschule die erweiterten Möglichkeiten des Hochschulzugangs umgesetzt bzw. neue Studierende gewonnen? #Wo sehen Sie Chancen oder Risiken aus der Erweiterung des Hochschulzugangs für Ihre Hochschule? #Besteht nach Ihrer Ansicht in diesem Bereich Ergänzungs- oder Änderungsbedarf? #Wie bewerten Sie die Erweiterung des Hochschulzugangs?

Änderung der Personalstruktur

Durch das neue Thüringer Hochschulrecht sind – auch aufgrund der Flexibilisierungen im Hochschulrahmengesetz – die vormaligen Personalkategorien „Hochschuldozent“, „wissenschaftlicher bzw. künstlerischer Assistent“, „Oberassistent“ sowie „Oberingenieur“ abgeschafft und durch die neue umfassende Personalkategorie „wissenschaftlicher bzw. künstlerischern Mitarbeiter“ ersetzt worden. Daneben bestehen noch die Personalkategorien „Lehrkräfte für besondere Aufgaben“ und „wissenschaftliche bzw. künstlerische Hilfskräfte“ sowie die Hochschullehrer. #Wie bewerten Sie diese gesetzlichen Veränderungen bei den Personalkategorien? #Haben sich die neuen Personalkategorien bewährt und sind sie ausreichend? #Gibt es nach Ihrer Einschätzung in diesem Bereich Änderungs- oder Ergänzungsbedarf?

Hochschulgebühren- und -entgeltgesetz

Das mit der Hochschulgesetznovelle gleichzeitig in Kraft getretene Thüringer Hochschulgebühren- und -entgeltgesetz dient dem Zweck der Vereinheitlichung und Zusammenführung aller Gebühren-, Beitrags- und Entgelttatbestände der Hochschulen. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass der Großteil der dadurch generierten Einnahmen den Hochschulen zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung steht. #Welche Erfahrungen haben Sie mit den neuen Regelungen und den Gebührentatbeständen des ThürHGEG gemacht? #Gibt es in diesem Bereich Änderungs- und Ergänzungsbedarf?

fragenkatalog_zur_evaluation_des_thuerhg_2010.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)