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mitschrift_dialogforum_mitbestimmung_07.09.2011

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

mitschrift_dialogforum_mitbestimmung_07.09.2011 [2018/11/22 15:55] (aktuell)
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 +====== Mitschrift_Dialogforum_Mitbestimmung_07.09.2011 ======
  
 +{{Protokoll
 +|Gremium= Dialogforum Hochschulstruktur und Mitbestimmungsrechte/​-pflichte
 +|Jahr= 2011
 +|Monat= 09
 +|Tag= 07
 +|von= 10.00
 +|bis= 12.00
 +|Ort= Fh Erfurt
 +|Protokollant= Benjamin Heinrichs
 +|Sitzungsleiter= n.n.
 +}}
 +
 +Teilnehmer für die KTS: [[Benjamin Heinrichs]],​ [[Jakob Horn]], [[Nick Faulwetter]],​ [[Torsten Zern]] und [[Arne Nowacki]].
 +
 +//**Nur reinkopiert,​ bitte noch überarbeiten!!//​**
 +
 +======Block 1: Hochschulstruktur======
 +===== Impulsreferat Prof. Kehm=====
 +In deutschland wir noch sehr viel mehr als woanders micromanagement betieben
 +Agenturen haben sehr viel Macht bekommen
 +Es ist nicht klar ob sie Reformen überhaupt etwas bewirken
 +
 +NPM-Instrumente
 +Einführung von Hochschulräten
 +Stärkung der Prüfessionalisierung der Hochschulleitung und Verwaltung
 +Dekane fühlen sich oft als Puffer zwischen HSL und Mitarbeitern
 +Schwächung der Kollegialorgane
 +Leistungsorientieret Bezahlung und Mittelallokation
 +Zielvereinbarungen
 +oft Qualitativ umd Performence zu steigern
 +Evaluation und Akkreditierung
 +QSM
 +Profil- und Schwerpunktsetzung
 +Hochschulpakte
 +Hauptsächlich um sicherung von Studienplätzen
 +Neue Hoschschulprofessionen
 +Neue Gruppe von Menschen die das Management unterstützen ​
 +Mehr Wettbewerb/​Exelenzinitiative
 +Errosion von der Einheit von Forschung und Lehr
 +Globalhaushalte
 +
 +Es ist bekannt dass die Instrumente nicht das bewirken was sie bewirken sollen, und es ist auch so dass die Politik die Instrumente immer viel höher bewerten alös die Wissenschaftler selbst
 +
 +
 +Schlussfolgerung
 +
 +Kann man Hochschulen „richtig“ reformieren?​
 +
 +Es wird Konsens was das Ziel der Reformen sein soll, der ist aktuell nicht vorhanden. Rüttgers „Humboldt ist tot“ → seit dem kein gemeinsammes Hochschulbild
 +
 +EI löst Isomorphismus aus
 +
 +
 +
 +Der Föderalismus Fragmentiert das System mehr als es die Performence steigert
 +
 +Hochschulen sind spezifische Einrichtungen (2006 Musselin).
 +
 +
 +Kehm: 
 +Unternehmerische Hochschulen → CHE Bölling und Mitarbeier
 +Amerikansische Universität → Komplexes System die alles Anbeitet
 +Netzwerkuniversität → Europäische Idee, Die sich regional international Vernetzt also ein Konotenpunkt der Kooperation
 +
 +Rektor S: Die Idee der HS ist die Schlüsselfrage. Performanze ist keine reine Betriebswirtschaftliche Frage. Kreativität darf nicht durch Unternehmensstrukturen behindert werden
 +
 +Kehm: Wenn man sich nur noch anpasst aufgrund des Angstes um den Arbeitsplatzes kann die Kreativität durchaus verhindert werden. ​
 +Bisher hatten wir eine funktionale latterale Differenzierung,​ durch z.B. die Exellenziniative erfährt das System eine vertikale Verschiebung. Das ist Fatal.
 +
 +TD: Eine Redefinition ist nicht aus der Politik heraus möglich. ​
 +
 +Stange: Gibt es wirklich keiner Erfahruzng welche strukturen funktionieren,​
 +
 +Kehm: QS finden HSL gut, Professorinnen stört es nur da es zuviel Bürokratie ist. Beim HSR gibt es Spannungsfelder dann wenn die Kollegialorgane sich übergangen fühlen (-> Siegen, HSR Vorsitzender ist gegangen)
 +
 +Hinze: Klarer Widerspruch zu Scharff, auch in Unternehmen ist kreativität wichtig. Das wichtigste ist die Wissenschaftkler und Studierenden mtzunehmen. Er hat den Eindruck dass der Senat scích nun an Themen hochzieht was er füher nicht getan hätte (_> Rechenzentrumordnung)
 +
 +Kehm: Hauptamtliche ekane gibt es in Amerika da sind die Erfahrungen unterschiedlich. Ihrer Meinung nach wird das hier ein Thema werden. ​
 +
 +Pause
 +
 +TD: Es sollen AGs gebildet werden die sich mit den Themen befassen. Z.B. Hochschulrat und proffessionalisierung der Managementstrukturen
 +
 +Stange: Das SächsHG ist nur ein Kompromiss es musste ein Funktionierendes Gesetz werden. Daher kann man nicht von Sachsen lernen. Eine HS ist kein Unternehmen denn das ist nur sich selbst und nicht der Gesellschaft verpflichtet.
 +
 +Wir brauchen ein neues Miteinander die den demokratischen Anspruch den die HS zu leben haben auch zu leben.
 +
 +Hochschulen müssen Orte der Demokratie in der Demokratie sein. Die Kräfteverhältnisse müssen richtig sein. Der Hochschulrat darf nicht politisch sein, Vorschlag der Grünen in Sachsen dass das Parlament ihn bestimmt. ​
 +
 +Die Frage ist wie weit darf die Kompetenz des Hochschulrates gehen. Sie sind nicht demokratisch legitimiert und nichteinmal rechenschaftspflichtig. ​
 +
 +Kritische gesellschaftliche Begleiter und nicht als Entscheider.
mitschrift_dialogforum_mitbestimmung_07.09.2011.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)