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Presseschau/Matschie_kündigt_Sofortprogramm_für_Hochschulen_an

Mit einem Sofortprogramm im Umfang von 3,7 Millionen Euro will das Thüringer Bildungsministerium die Studienbedingungen an den Hochschulen im Freistaat verbessern. Das kündigte Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) am Mittwoch auf einem Hochschulgipfel in Erfurt an. An dem Treffen nahmen Vertreter von Politik, Hochschulen, Studenten und Gewerkschaften teil.

Das Programm soll den Namen „pro Studium“ tragen. Mit dem Geld aus dem Programm könnten Hochschulen beispielsweise flexibler bei der Vergütung von Lehraufträgen agieren, sagte Matschie.

Thema des Treffens war die Verbesserung der Studienbedingungen bei Bachelor- und Masterstudiengängen. Im vergangenen Jahr hatten Studenten von Universitäten und Hochschulen in Thüringen tagelang gegen die derzeit herrschenden Bedingungen protestiert. Matschie kündigte am Mittwoch flexiblere Studienzeiten an. So könne die Regelstudienzeit für ein Bachelor-Studium bis zu acht Semester betragen. Derzeit sind es sechs Semester. Auch der Prüfungsumfang solle zukünftig „auf das nötige Maß beschränkt werden“, sagte Matschie. Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Mario Voigt, sprach von „erheblichem Handlungsbedarf“ insbesondere in den Punkten Mobilität der Studenten und internationale Ausrichtung der Studiengänge. Er kritisierte, dass Studenten nicht stärker in den Hochschulgipfel einbezogen worden seien.

Die hochschulpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Karin Kaschuba, sagte, die Hochschulen müssten wieder Bildungs- und Forschungsstätten werden und dürften nicht nur der Befriedigung der Bedürfnisse der Wirtschaft dienen.

Quelle: MDR http://www.mdr.de/thueringen/7081608.html Datum: 10. Februar 2010, 21:22 Uhr

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