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protokoll_hochschulgipfel_2013-06-10

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

protokoll_hochschulgipfel_2013-06-10 [2018/11/22 15:55] (aktuell)
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 +====== Protokoll_Hochschulgipfel_2013-06-10 ======
  
 +====== 2. Thüringer Hochschulgipfel ======
 +===== Begrüßung durch Herrn Matschie =====
 +  * Beginn: ​
 +    * Ausgangspunkt 1. Hochschulgipfel 2010 - Ausgang waren die Proteste der Studierenden
 +      * gemeinsame Absprachen in Dialogforen
 +      * unter Einbeziehung der Studierenden -> bessere Studienbedingungen
 +      * es wurde sich mit den Hochschulkarrieren beschäftigt
 +      * es gibt demnächst eine Hochschulnovelle
 +        * neue Verfahren der Berufungskommission über Juniorprofessur mit Evaluierung -> Berufung von Professoren
 +        * soll verlässliche Karriere ermöglichen
 +        * Empfehlungen der HRK: Berfristungen?​!
 +      * verlässliche Karrierewege sollen in der Universität durch die Novellierung gesichert werden
 +      * Rahmenvereinbarung bis 2015
 +        * Matschie meint mehr Geld zu geben
 +***** 4. Stelle am BIP des Landes
 +      * Ziel und Leistungsvereinbarung -> Festlegung der STudien, Forschungs und Qualitätsangebote
 +      * Ruf sei gewachen -> zu sehen an 40 % außerhalb Ostens und 17 % internationale Studierende
 +        * Studienanfängerzahlen seien höher
 +      * Matschie: wollen trotzdem weiterhin die Hochschulen fördern (trotz demographischer Wandel)
 +        * HS seien Wirtschaftsmotor -> Fachkräftesicherung bis 2020 (200 000 werden benötigt)
 +      * Hochschulentwicklungpläne sind Vorraussetzung für eine nachhaltige Finanzierung
 +      * Studienabbrecher sollten vermieden werden
 +      * wie sind die bisherigen Ergebnisse?
 +
 +===== Arbeitsstand und Zwischenergebnisse =====
 +==== Einführung durch Prof. Thomas Deufel ====
 +  * alle Ergebnisse sind nicht vorzustellen
 +  * weg wurde von Herrn Mathschie aufgezeigt
 +  * Zusammenarbeit mit Studierenden war richtig
 +  * viel Arbeit für ALLE!
 +  * wesentlichen Ergebnisse:
 +    * Bologna-Forum:​
 +      * große Herausforderungen für die HS
 +      * Studierenden solen neue Chancen ermöglicht werden
 +      * es soll keine Sackgassen geben im Studium -> lebenslanges Lernen
 +      * SGK werden überall eingerichtet werden mit Studierenden!
 +      * mehrere Fachprüfungen an einem Tag sind nicht gut
 +    * wurden mit allen erörtert
 +    * in einem Punkt einig: seit 2006 letzte Änderung des ThürHG -> Änderungen konnten nicht genau evaluiert werden
 +  * Struktur und Entwicklungsplanung und Novellierung wird zusammengeführt -> nicht vor 2015
 +  * Ausschreibung der Juniorprofessur -> HS müssen selber wissen, wo sie in späteren Jahren hin wollen
 +    * HS sollen gute Wissenschaftler an die HS binden können
 +
 +==== Dialog ====
 +  * was ist gut gelungen, was nicht, was sind hürden... ?
 +  * 1. Thema Bolog
 +  * 2. Thema HS-Karriere
 +  * Arne: unterschiedliche Einbeziehung von Studierenden auf Augenhöhe
 +    * gelegentlich gibt es ein paar Probleme ​
 +      * Stand der Bologna-Reform:​
 +        * je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte
 +        * besonders Schwierig von KTS: SGK, SK nicht überall flächendeckend eingesetzt wird
 +***** nicht immer arbeitend
 +        * wollen zu Wort kommen in Arbeitsgremien
 +  * Präsident Erfurt:
 +    * Erfurter Uni wurde 1994 gegründet
 +      * sollte neue Ideen umsetzen
 +    * 3 wesentliche Punkte:
 +      * Studium ist Kalkulierbar - Zeitaufwand 5400 h (90% von Uni Erfurt)
 +        * kalkulierbar für Eltern der Studierenden
 +      * 2/3 der Studierenden der Uni Erfurt sind von außerhalb von Erfurt
 +      * Mobilität der Studierenden hat sich anders entwickelt -> Europa-weit war angedacht
 +        * Beruf wird nach Bachelor angenommen
 +***** es wird zwischen Beruf und Wissenschaft gewechselt
 +***** option zurückzukehren an die Universität
 +      * andere Studierende nach Bologna -> Vermutung: Mobilität im Lebenslauf
 +  * Arne: glaubt nicht das alles Gut an der Uni Erfurt ist
 +    * Bologna soll auch Europa verknüpfen
 +      * ist auch überall problematisch
 +      * Anerkennung ist holprig
 +  * Uni Erfurt: es gibt durchaus Probleme
 +    * Unterschiedliche Meinung der Stud. und Lehrenden
 +      * Möglichkeit der Auswahl der besten Noten -> Vielzahl der Prüfungen wird nicht reduziert dafür bessere Noten werden verrechnet
 +      * Ähnliches Beobachten: Übergang BA/MA sei in Erfurt nicht vollkommen einfach
 +  * Arne: ist es freiwillig, dass die Studierenden in den MA wollen, aber womöglich nicht können
 +  * Erfurt: Problematik des MA in 2 Jahren durchzuführen,​ wegen Vorrauseztungen etc.
 +    * Voraussetzungen solten diskutiert werden
 +  * Sattler: Qualitätskultur gewinnt, ja
 +    * Stellenwerte an den HS unterschiedlich
 +    * unterschlich ausgebaut
 +    * Evaluation auf Lehre
 +      * nur ein kleiner Teil von QM
 +    * im Rahmen des Netzwerks wird sich ausgetauscht
 +    * die Menschen müssen für das QM gewonnen werden -> zustätzliche Aufgabe für Lehrende neben Universität
 +  * Publikum: Erfahrungen?​
 +  * GEW: klare Formulierung
 +    * Umkehr der Beweislast
 +    * Kompetenz
 +    * Mobilitätsfenster
 +  * Deufel:
 +    * Forderung nach Verbindlichkeiten wurden von allen geteilt
 +  * Scharff: ​
 +    * möchte gerne appellieren:​
 +    * würde sich wünschen -> Auswirkung auf die Studierenden und deren Qualifikation -> überformalisierung vermeiden
 +    * Problem der vorherigen Ausbildung -> Instrumente sollen ermöglichen,​ dass Seriöse Ausbildung gemacht wird
 +    * Durchlässigkeit kann nur geschehen, wenn Zeit und Geld zur Verfügung gestellt wird, dasss die Vorraussetzungen gegeben sind zu studieren
 +  * Rößler (Uni Erfurt / ACQUIN):
 +    * Übergang BA/MA:
 +      * Zeugnisse werden verlangt, wo keine Behörde bisher fertig gestellt hat -> Bundesländer sollen sich einigen
 +  * Deufel:
 +    * 2 Antworten des letzten ​
 +    * vorläufige Zeugnisse
 +    * gleichzeitige Semester
 +  * Frau, vermutlich Wydra:
 +    * akademische Persönlichkeiten sollen ausgebildet werden ​
 +      * 1-2 Semester sollen für andere Sachen verwendet werden (kA)
 +===== 2. Thema =====
 +  * Prof. Treier:
 +    * ist Junior-Prof.
 +      * Gesamtpaket ist zu betrachten
 +      * ist überall möglich diese Einzuführen (20 Juniorprof. an der BU Weimar)
 +      * sollten Inovationen in die Hochschulen bringen
 +      * sollten Erweiterung und Entwicklung der Lehre bringen
 +      * sind in der Verrgangenheit in den 6 Jahren berufen worden
 +      * bisher positive Erfahrung ​
 +      * Thematisierung ist gut
 +      * In den Geisteswissenschaften kommt es zu Karrierebrüchen
 +  * Deufel:
 +    * mit den Juniorprof. sollen verantwortungsvoll Nachwuchswissenschaftler gebunden werden
 +      * nach Juniorprof. ist eine zus. Berufungskommission nötig
 +      * Gesetz soll ermöglichen,​ dass ohne zusätzliches Berufungsverfahren ein Juniorprof. übernommen werden ann
 +        * nach Tenure Track mit Evaluation
 +      * Anteil der Prof. an wissenschaftlichen Mitarbietern könnte erhöht werden ​
 +  * Trierei:
 +    * Wiss. Mittelbau: sieht das gut?
 +  * GEW: nur ein Tropfen ​
 +    * 1,5 % Juniorprof. -> wissenschaftliches Personal ist sehr oft befristet
 +      * keine Lösung: post doc. zu habilitieren
 +  * Uni Erfurt:
 +    * Vermehrung der wege ist vernünftig
 +      * frühzeitige Festlegung für eine Prof. ist schwierig (da 35 Jahre)
 +      * 7-8 Hochschulentwicklungsplan -> 35 Jahre dann Problematisch
 +  * Deufel:
 +    * geht in anderen Ländern
 +      * niemand behauptet, dass die Prboleme für wiss. Mittelbau erschlagen werden
 +      * Die Studierenden,​ die an der Uni bleiben wollen -> sollen gefangen werden
 +        * sei eine Minderheit im wiss. Mittelbau
 +      * Habilitation sei eine Ausweitung des wissenschaftlichen Daseins
 +  * Uni Erfurt: ​
 +    * internationale Vergleich gut
 +      * Betriebsbedingt Kündigung ist in anderen Ländern möglich
 +  * GEW: bestimmt hat nicht jeder Promovierende die Absicht an der HS zu beiben
 +    * Habilitierte sind entschieden an der HS zu bleiben
 +  * Scharff:
 +    * befristete und unbefristete Stellen unterscheiden:​
 +      * Kontinuität im FG soll unbefristet bleiben
 +        * könnten durch 3-Mittel bezahlt werden
 +      * aber nicht nur durch 3 Mittel -> permament beschäftige haben keinen Zuwachs durch 1 Mittel
 +      * Habilitation:​ ist kein Grund länger an der Uni zu bleiben
 +        * leider schaffen es nicht alle
 +      * Berufungsverfahre und Wettbewerbsverfahren sind unterschiedlich
 +      * möchte beide Wege nicht diskreditieren
 +      * Assistenzprof. für Habilitierte möglich?
 +  * Deufel: ​
 +    * Diskussionen sind schon geführt wurden
 +  * Arne: Hochschul-Karriere sind nicht nur Professuren,​ fängt viel früher an
 +    * Promovierende müssen länger als 3 Monate beschäftigt werden
 +  * Deufel:
 +    * geht nicht
 +  * Holzbecher:
 +    * Welche Möglichkeiten sind angedacht?
 +      * Haushaltsmittel sind nur Überbrückungsmittel zwischen Drittmittel
 +      * kürzere Befristungen als 0,5 Jahre
 +  * Treier:
 +    * kein Bedarf für Ass.Prof.
 +  * Deufel:
 +    * Assistenzprof. ist richtig Professur
 +      * anderer Weg
 +  * Jenoptik-HSR:​
 +    * Randbewegungen werden nicht beachtet werden
 +      * ZuLV können nicht 3Mittel beachten
 +      * Fordern zu Recht:
 +        * Hochschulkarrieren
 +        * es kann nicht das Ergebniss sein, dass man mit 25 verbeamtet wird
 +        * möchte die Verabschiedung vom Beamten-Tum
 +  * FH-Nordhausen:​
 +    * gesprochen wird ausschließlich über Universitäten
 +      * FH werden ignoriert
 +  * Deufel:
 +    * Risiko & Fun: soll es geben
 +      * Beamtenstatus ist bewahrenswert
 +
 +===== Diskussion zur Hochschulentwicklung =====
 +  * gemeinsam ein zurkünfitges Bild entwerfen
 +  * wieviel eigenständigkeit ist nötig für die Hochschule?
 +  * Dicke (FSU Jena):
 +    * Ausgangslage seit 1990 sehr Kluge Aufteilung der HS-Landschaft
 +      * Berichte zu Kooperationen - viele Einladungen
 +        * Kooperationsgrad sei sehr hoch
 +        * macht Sinn
 +***** Stand zu prüfen
 +****** über die Grenzen hinweg muss betrachtet werden
 + 
 +  * Heinemann (FH Schmalkalden):​
 +    * andere Probleme als Jena
 +      * Thüringenweit sollte klar sein, was gewollt ist
 +      * bei FH's: Abnehmerbereich ist eher regional
 +      * FH sind Nachbarn eher in Hessen und Bayern
 +      * sind oft froh, dass Dienste andere HS genutzt werden können
 +      * Zusammenarbeit im Verwaltungs-und Dienstleistungsbereich ist positiv
 +        * sind aber zu weit ab vom Schuss -> wann ist die Rückmeldung da?
 +      * gemeinsame Studiengänge ist für FH Schmalkalden schwierig - Reisezeiten von 5 h sind nicht gut
 +
 +  * Hinz (Kanzler Uni Erfurt):
 +    * Geld reicht nicht
 +      * 2020 ist dieselbe Struktur nicht leistbar
 +      * 4 Zentren-Modell ist denkbar
 +
 +  * Gemmeke (TMBWK):
 +    * dynamische Entwicklungsprozess sei richtig, da hochschulentwicklung durch die Studierendenzahlen abh. sind
 +  ​
 +  * TMBWK: dynamischer Prozess ist neu sowohl für TMBWK als auch HS
 +    * Vorschläge?​
 +
 +  * Heinemann: kritische Bereiche sollten abgesteckt werden
 +  ​
 +  * Dicke: Übergang von Plan zur Plannung ist gut
 +    * geht nicht anders
 +      * eine Menge an Planungsinstrumenten wurde angeeignet
 +      * orientierung:​ wo macht es sinn zusammen zu arbeiten?
 +    * Sichtbarkeit nach Außen der SG muss verbessert werden
 +      * kleine SG müssen gestärkt werden
 +
 +  * Hinz:
 +    * 3 Erfolge:
 +      * Instrumente üben: Szenarientechnik
 +      * Ministerium hat erkannt, dass die Kooperationszenarien geführt werden müssen, obwohl Klug ein Konkurrenzmodell ist
 +      * Unterschiedlicher Stand der Universitäten
 +
 +  * Gemmeke:
 +    * Miteinander mit den HS sei gut
 +    * Abbrecherquote in Ingeneurww. sei zu hoch 40-60 %
 +
 +  * was soll das tmbwk in zukunft machen?
 +
 +  * Dicke: ​
 +    * Methodendiskussion
 +      * was ist zlv, hseqplanung
 +
 +  * Heinemann:
 +    * effektivere Sitzungen in AGs
 +    * Qualität der Ausbildung muss bleiben
 +
 +  * Hinz:
 +    * Umstoßen nach der Landtagswahl soll vermieden werden
 +
 +  * Gemmeke:
 +    * Prozess sollte effektiver werden
 +
 +  * GEW:
 +    * Dialog nicht nur mit den HS-Leitung
 +      * auch mit Vertretern
 +
 +  * Scharff:
 +    * überparteilicher Konsens sollte herbeigeführt werden
 +      * welche finanzielle Ausstattung will sich TH leisten?
 +      * kein Gießkannenprinzip sollten die Mittel gekürzt werden
 +
 +  * Lange (HSR Jena):
 +    * kritisiert Schließungsideen
 +  ​
 +  ​
 +===== Schlussworte Matschie =====
 +  * möchte keine HS schlachten
protokoll_hochschulgipfel_2013-06-10.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)