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protokoll_sozial-forum_06.08.2012

Protokoll_Sozial-Forum_06.08.2012

TOP 1 Ende des Förderungszeitraumes nach § 15 bei BA/MA Übergang

§ 15 BAföG Gesetzgebung

  • Laut Frau Hildebrandt: Der Förderung der Studierenden ab September an der FHE steht dieses Jahr nichts im Wege.
  • Wenn der Antrag bis August gestellt wird, besteht die Möglichkeit den September in den neuen Förderungszeitraum mit hinein zu nehmen.

Für eine Weiterförderung ist Grundvoraussetzung das BA Zeugnis der Uni bei einem anschließenden Master.

Frau Hildebrandt kann zu der Thematik nichts weiter sagen und wird es an Herrn Krebs weiter geben, damit dieser es im DSW nochmal thematisiert.

Was macht das Studentenwerk um Studierenden in solchen Fällen zu helfen?

  • Das Studentenwerk weist immer auf die rechtzeitige Förderung hin
  • Problematik liegt laut StuWe bei den Studierenden die ihren Antrag nicht rechtzeitig stellen.
  • Seitens der KTS: Es sollt einen Anstoß von Seiten des StuWe geben nicht nur die Bringepflicht zu betonen, sondern auch auf mehr darauf hinzuweisen!

Problematik in Ilmenau: Es gab Auflagen der Hochschule bei der Zulassung für den Nachweis von Leistungspunkten im Umfang von 30 LP. Daher kam ein ablehnender BAföG Bescheid, mit der Begründung für die Auflagen der Hochschule müsse das BAföG Amt nicht aufkommen. Frau Hildebrandt hält fest, dass es die Person unabhängig von den Auflagen der Hochschule in diesem Fall Anrecht auf Förderungsberechnung hat.

TOP 2 Praktika im Ausland bei längerem Aufenthalt (Ilmenau)

Frage: Bestehen Möglichkeiten, das Praktika über ein halbes Jahr als Pflichtpraktikum anerkannt werden? –> Frau Hildebrandt meint, dass sich in diesem Fall an die Universität gerichtet werden muss.

  • Ein BAföG Anspruch ist begründet wenn die Änderung in der Studienordnung steht.
  • Erst wenn die Mitteilung der Änderung vom Ministerium kommt wird es vom BAföG umgesetzt.
  • Im konkreten Fall aber mit Begründung möglich den BAföG Anspruch zu begründen –> Meldung, dass dies so erforderlich ist an das BAföG Amt schicken

TOP 3 Akten aus Ilmenau werden in Erfurt und Jena bearbeitet und gehen zum Teil verloren

Zurzeit gibt es einen Engpass in Ilmenau bezüglich der Sachbearbeitung. Um die Antragsbearbeitung zu sichern wurden Akten nach Erfurt und Jena verschickt. Dies betrifft allerdings nur die Kanada-Akten Zurzeit 560 Anträge pro Sachbearbeiter. Keine Zahlen zu den Widerspruchsverfahren.

TOP 4 BAföG bei chronischer Krankheit bzw. Behinderung

Problematik: Teilzeitstudium und BAföG Berechtigung

Wie müsste eine Studienordnung aussehen um die Förderung zu ermöglichen? Frage nach einem „Sonderstudienplan“

Nach § 9 Studienordnung kein Anspruch auf Bafög bei Teilzeitstudium. Beim BA Studium müssen besondere Gründe nachgewiesen werden

Antrag Überschreitung Förderungshöchstdauer –> Berücksichtigung der Gründe aus dem 5. Und 6. Fachsemester mit Nachweis möglich –> Wenn vorher kein Antrag kommt

Mit Sonderstudienplänen wurde schon gearbeitet, wenn die Leistungsnachweise zeigten, es kommen noch notwendige Semester um den Abschluss vorlegen zu können –> In der Regel findet ein statt Einzelfallbehandlung und eine Überprüfung ob ein Sonderstudienplan ermöglicht werden kann Notwendig dafür ist eine Überprüfung beim Amtsarzt ob der Studierende das Studium zum Ende führen kann. Ist dies nicht der Fall dann ist eine Regelung nach „Sonderstudienplan“ möglich

Die Einrichtung von Sonderstudienplänen muss über die Beauftragten an die Prüfungsämter getragen werden.

  • Absprache mit den Prüfungsämtern bisher nicht vorhanden , sollte geändert werden –> Anregung an Frau Hildebrandt diesen Gedanken an Herrn Krebs heran zu tragen

–> Absprachen laufen bisher über die zuständigen Personen an der Uni Erfurt und FH Erfurt. Diese Absprachen kommen aber nicht bei den Prüfungsämtern an.

TOP 5 Problematik Sozialwesen

Problematik wie folgt: Unterhaltspflicht der Eltern bei ErzieherInnen nach Abschluss der Ausbildung im zweigliedrigen System (generelle Nichtberechtigung wenn Hochschulzulassung durch Erziehungsausbildung) führt dazu das viele Studierende im Bereich Sozialwesen dem Grunde nach nicht Berechtigt nach (§ 7 Abs. 2 BAföG)

Bei 0 Jahren Karenzzeit ist die Unterhaltspflicht der Eltern noch gegeben auch nach der Ausbildung der ErzieherInnen.

Für den konkreten vorgestellten Fall an der FH bitte nochmal beim Amt nachfragen! (Ablehnung, maschinelle Berechnung, Wohngeldamt, Eltern). Denn die Wohngeldstelle will nur Ablehnungsbescheid dem Grunde nach haben, so Frau Hildebrandt.

TOP 6 Hochschulverwaltungssystem

Das BAföG Amt rechnete wegen Rechenfehlern die Noten und LP in den Zeugnissen nach. Prüfungsämter regten sich auf, wegen Kompetenzgerangel mit dem Amt für Ausbildungsförderung.

Es besteht seitens des StuRa TU Ilmenau der Wunsch das sich Studentenwerk und die Prüfungsämter zusammenzusetzen und eine Lösung zu finden.

TOP 7 Lange Korrekturzeiten für Prüfungen

Regelungen für lange Korrekturzeiten müssen gefunden werden. Für Studierende darf nicht die Gefahr bestehen, dass sich die Korrekturzeiten negativ auf den Bafög Anspruch auswirken. StuRa setzt sich mit dem Prüfungsamt zusammen.

TOP 8 Berichte der Sozialreferate

TU Ilmenau

  • Aktionswoche „Bunter Kaffee“ zu den Themen Gender, Homophobie, etc.
  • Vertreter war beim Bundeskongress studentischer Sozialpolitik des fzs in Hamburg
  • Vortrag zum Prüfungsrecht für Studierende veranstaltet
  • Klausurtagung hat stattgefunden
  • Es wird geplant eine BAföG Infoveranstaltung im Sommersemester zu wiederholen
  • Stipendieninfoveranstaltung durchgeführt
  • Gründung einer aktiven AG Diversity (derzeit aktiv bei Themen: Frauenrechte international, Chancengleichheit, Gleichstellung, Stereotype)
  • AG Wohnen setzt sich mit der Problematik der Ruhestörung bei den Renovierungen der Wohnheime auseinander. Regelungen wurden gefunden –> Baumaßnahmen erst ab 10 Uhr
  • Anfrage und Angebot eines Treffens zwischen den Sozialreferaten der Uni Erfurt und der TU Ilmenau
  • Konzept Fachschaftsräte mit zu den Treffen einzuladen und so Prüfungsfragen durchzugehen um a) die Arbeitslast zu verteilen und b) FSR’s mehr inhaltliche Arbeit zugänglich zu machen

Uni Erfurt

*`Sozialreferat in den letzten Jahren wegen wenig Personal leider nicht mehr thematisch breit gefächert –> Kooperation mit dem Referat Hochschulpolitik

  • Aktionswoche „Campus ohne Grenzen – gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ Anfang Juni durchgeführt
  • Kinderfest hat stattgefunden
  • Gespräche mit den Behindertenbeauftragten der Uni wurden geführt mit dem Ergebnis, dass im Oktober ein runder Tisch einberufen werden soll um über die Maßnahmen und Probleme bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie des Landesaktionsplanes an der Uni umzusetzen.
  • AK Politische Bildung wurde gegründet im letzten September. Seither wurden 7 Antirassistsiche Foren mit Vorträgen und Workshops veranstaltet.

FH Erfurt

  • Umbau Kinderladen geplant der bestehen bleibt. Es gibt Gespräche mit der AWO
  • Studentenwerk will zudem selbst ein Angebot in der Stadt schaffen. Hier gibt es aber noch nichts konkretes
  • Gesundheitstag wird regelmäßig veranstaltet um Studierende zu Fragen der Krankenversicherung etc. zu beraten

Benni

  • Programm „Students at Work“ der DGB Jugend vorgestellt. Schickt eine Mail mit genaueren Infos dazu über den Verteiler.

TOP 9 Kulturförderung des Studentenwerkes

  • Aktueller Kulturbeauftragter des Studentenwerkes geht in den Ruhestand. Hier soll eine Anfrage an den Verwaltungsrat gehen, ob und wie die Stelle ausgeschrieben wird.
  • Wunsch der TU das jemand aus Ilmenau hier die Möglichkeit bekommt, um Kulturveranstaltungen in Ilmenau nicht zu vergessen.
  • In der Ausschreibung sollte auch nach der Möglichkeit einen Workshop zum Veranstaltungsmanagement zu organisieren gesucht werden.
  • Generell müssen die Förderprinzipien mit den zuständigen Beauftragten besprochen werden. Es müssen transparente Richtlinien entwickelt werden.
  • Zur nächsten KTS Sitzung sollte Frau Erfurt (StuWe Leiterin Kultur) eingeladen werden um die Probleme zu besprechen.

TOP 10 Studieren mit Behinderung

TOP 11 Wie weiter mit dem Sozialforum

  • Auf der Klausurtagung wie im Forum selbst muss darüber diskutiert werden wie es weiter geht.
  • Forum muss weg kommen vom bloßen Austauschgremium hin zum inhaltlich arbeitenden Gremium.
  • Ziel sich zukünftig monatlich zu treffen und dann immer konkret Themen zu diskutieren.
protokoll_sozial-forum_06.08.2012.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)