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Inhaltsverzeichnis

Prüfung_Landesrechnungshof_IV

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Haushaltsaufstellung

Auszug aus der Prüfungsmitteilung TU Ilmenau:

„Die Studierendenschaften haben vor Beginn des Haushaltjahres einen Haushaltsplan zu erstellen und diesen durch die Hochschulleitung genehmigen zu lassen (§ 74 ThürHG i.V.m. § 5 ThürStudFVO). Außer bei der BUW (für die Jahre 2007 und 2008) lagen zu Beginn des jeweiligen Haushaltjahres keine durch die Hochschulleitungen genehmigten Haushaltspläne der Studierendenschaften vor. Die Studierendenschaften haben dementsprechend über einen Zeitraum von bis zu 11 Monaten eine vorläufige Haushaltfiührung praktiziert und damit gegen die Vorschriften der ThürStudFVO verstoßen. ”

Fragen des Ministeriums

Wie beabsichtigt der Studierendenrat künflig sicherzustellen, dass die Haushaltspläne vor Beginn des Haushaltsjahres der Hochschulleitung vorgelegt werden?

Argumente

Auszug aus der Prüfungsmittellung Uni Erfurt:

„Die Studierendenschaften haben vor Beginn des Haushaltsjahres einen Haushaltsplan zu erstellen und diesen durch die Hochschulleitung genehmigen zu lassen (ß 74 ThürHG i.V.m. §5 ThürStudFVO). Aujšer bei der BUW (für diejahre 2007 und 2008) lagen zu Beginn des jeweiligen Haushaltyahres keine durch die Hochschulleitungen genehmigten Haushaltsplane der Studierendenschaften vor. Die Studierendenschaften haben dementsprechend über einen Zeitraum von bis zu 11 Monaten eine vorläufige Haushaltíührung praktiziert und damit gegen die Vorschrfiten der ThürStudFVO verstojšen.“

Fragen des Ministeriums

Wie beabsichtigt der Studierendenrat künftig sicherzustellen, dass die Haushaltspläne vor Beginn des Haushaltsjahres der Hochschulleitung vorgelegt werden?

Mittelverwendung

Auszug aus der Prüfungsmitteilung TU Ilmenau:

Mittelverwendung Auszug aus der Prüfungsmitteilungz „Die Studierendenschaften verwendeten die ihnen zur Veıfügung stehenden Mittel für die gesetzlichen Aufgaben und für die Durchführung bestimmter Projekte. Daneben fielen auch Ausgaben für Gehalt und Aufwandsentschädigungen sowie für Büromaterial, Reisekosten, Kontoführungsgebühren u. ä. an. Erkennbar ist, dass sich die Ausgaben der einzelnen Studierendenschaften sehr unterschiedlich darstellen. Auch die Weitergabe von Mitteln an die Fachschaften erfolgte - gemessen an den Gesamtausgaben - in unterschiedlicher Höhe. lm jahr 2008 wurden daneben Mittel verbraucht für die Organisation und Durchführung von Demonstrationen gegen die Einführung des Veıwaltungskostenbeitrages (vgl. Zhf II.) sowie für Beratungen der Studierenden, die eher in den Aufgabenbereich des Studentenwerkes fallen. Auch bei der Mittelvenwendung für Personalkosten gibt es Unterschiede. Während bei einzelnen Studierendenschaften keine Personalkosten anfielen, belief sich deren Anteil an den Gesamtausgaben bei anderen Studierendenschaften auf bis zu 36 %. Die höchsten Personalkosten bzw. der höchste prozentuale Anteil an den Gesamtkosten und damit an den Mitgliedsbeiträgen sind unter anderem bei der TUI zu verzeichnen.„

Fragen des Ministeriums

Waren aus Sicht des Studierendenrates der Einsatz von bis zu 36 % der Mittel insgesamt für Personal und die Höhe der Personalkosten im Einzelnen sachlich gerechtfertigt?

Argumente

Erhalten die Studierendenschaften seitens der Hochschulleitung Vorgaben für die Verwendung von Mitteln für Personal?

Argumente

Auszug aus der Prüfungsmittellung Uni Erfurt:

„Die Studierendenschaften verwendeten die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel für die gesetzlichen Aufgaben und für die Durchführung bestimmter Projekte. Daneben fielen auch Ausgaben für Gehalt und Aufwandsentschädigungen sowie für Büromaterial, Reisekosten, Kontoführungsgebühren u. ä. an. Erkennbar ist, dass sich die Ausgaben der einzelnen Studierendenschaften sehr unterschiedlich darstellen. Auch die Weitergabe von Mitteln an die Fachschaften erfolgte ~ gemessen an den Gesamtausgaben - in unterschiedlicher Höhe. lm _/ahr 2008 wurden daneben Mittel verbraucht für die Organisation und Durchführung von Demonstrationen gegen die Einführung des Verwaltungskostenbeitrages (Vgl. Zbf ll.) sowie für Beratungen der Studierenden, die eher in den Aufgabenbereich des Studentenwerkes fallen. Auch bei der Mittelveıwendung für Personalkosten gibt es Unterschiede. Während bei einzelnen Studierendenschaften keine Personalkosten anfielen, belief sich deren Anteil an den Gesamtausgaben bei anderen Studierendenschaften auf bis zu 36 %.“

Fragen des Ministeriums

Waren aus Sicht des Studierendenrates der Einsatz von bis zu 36 % der Mittel insgesamt für Personal und die Höhe der Personalkosten im Einzelnen sachlich gerechtfertigt?

Erhält die Studierendenschaft seitens der Hochschulleitung Vorgaben für die Verwendung von Mitteln für Personal?

Bargeldkassen

Auszug aus der Prüfungsmitteilung TU Ilmenau:

„Die Bargeldkassen wurden nicht wöchentlich bzw. bei Erreichen der vorgeschriebenen Höchstgrenze abgerechnet. Die Abrechnung erfolgte in der Regel monatlich. Bei der Studierendenschaft der TUI wurden jährlich mehrmals hohe Beträge aus der Handkasse entnommen. Die zuvor vom Girokonto in die Handkasse übernommenen Mittel wurden an Vereine zur Ausrichtung von Veranstaltungen ausgezahlt. Diese Vorgehensweise entspricht nicht den Bestimmungen zur Führung einer Handkasse (vgl. § 12 Abs. 6 ThürStudFVO).“

Fragen des Ministeriums

Welche Maßnahmen sind aus Sicht des Studierendenrates zu ergreifen, um die Einhaltung der Vorschriften zur Handkasse zu gewährleisten?

Argumente

Auszug aus der Prüfungsmittellung Uni Erfurt:

„Die Bargeldkassen wurden nicht wöchentlich bzw. bei Erreichen der vorgeschriebenen Höchstgrenze abgerechnet. Die Abrechnung erfolgte in der Regel monatlich. Diese Vorgehensweise entspricht nicht den Bestimmungen zur Führung einer Handkasse (vgl. _f 12 Abs. 6 ThürStudFVO). “

Fragen des Ministeriums

Welche Maßnahmen sind aus Sicht des Studierendenrates zu ergreifen, um die Einhaltung der Vorschriften zur Handkasse zu gewährleisten?

Bestände Girokonto

Auszug aus der Prüfungsmitteilung TU Ilmenau:

„Wie die nachstehende Übersicht zeigt, befanden sich jeweils zum Jahresende noch erhebliche Mittel auf den Konten der Studierendenschaften, die ins Folgejahr übernommen wurden und dessen Anfangsbestand bildeten. in der Regel bestanden bei jeder Studierendenschaft jedes Jahr gleich hohe Beträge zum Jahresende. {| class=„wikitable“ | | colspan=„3“ align=„center“ | 2007 || colspan=„3“ align=„center“ | 2008 || colspan=„3“ align=„center“ | 2009 |- ! Hoschschule !! Üertrag aus Vorjahr<br />in T€ !! Bestand 31.12.07<br />in T€ !! Bestand pro Studierenden 31.12.07 in € !! Üertrag aus Vorjahr<br />in T€ !! Bestand 31.12.07<br />in T€ !! Bestand pro Studierenden 31.12.07 in € !! Üertrag aus Vorjahr<br />in T€ !! Bestand 31.12.07<br />in T€ !! Bestand pro Studierenden 31.12.07 in € |- | TUI || 31 || 57 || 4,73 || 57 || 55 || 4,71 || 55 || 54 || 4,63 |} Die SRPSt verkennt nicht, dass für die ersten beiden Monate des neuen jahres noch Mittel benötigt werden. Eine Darstellung des Geldbestandes zum Semesterende würde hier realis- tischere Aussagen zum Bedarf ermöglichen. Die hohen Bestände am jahresende bei einigen Studierendenschaflen sind jedoch ein Indiz dafür, dass - gemessen an den wahrgenomme- nen Aufgaben - zu hohe Beiträge erhoben werden.“

Fragen des Ministeriums

Teilt der Studierendenrat die Auffassung der SRPSt, dass der Mittelbestand künftig auch zum Semesterende dargestellt werden sollte? Wenn nicht, wird um eine kurze Begründung gebeten.

Argumente

Wie stellt der Studierendenrat zukünftig sicher, dass Beiträge nur in der für die Aufgabenerfüllung erforderlichen Höhe von den Studierenden erhoben oder gegebenenfalls Beitragssenkungen vorgenommen werden?

Argumente

Auszug aus der Prüfungsmittellung Uni Erfurt:

„Wie die nachstehende Übersicht zeigt, befanden sich jeweils zum jahresende noch erhebliche Míttel auf den Konten der Studierendenschaften, die ins Folgejahr übernommen wurden und dessen Anfangsbestand bildeten. ln der Regel bestanden bei jeder Studierendenschaft jedes jahr gleich hohe Beträge zum jahresende. {| class=„wikitable“ | | colspan=„3“ align=„center“ | 2007 || colspan=„3“ align=„center“ | 2008 || colspan=„3“ align=„center“ | 2009 |- ! Hoschschule !! Übertrag aus Vorjahr<br />in T€ !! Bestand 31.12.07<br />in T€ !! Bestand pro Studierenden 31.12.07 in € !! Üertrag aus Vorjahr<br />in T€ !! Bestand 31.12.07<br />in T€ !! Bestand pro Studierenden 31.12.07 in € !! Übertrag aus Vorjahr<br />in T€ !! Bestand 31.12.07<br />in T€ !! Bestand pro Studierenden 31.12.07 in € |- | Uni Erfurt || nicht vorgelegt || - || - || 14 || - || 0,65 || 6 || es lag noch kein Abschluss vor || - |} Die SRPSt verkennt nicht, dass für die ersten beiden Monate des neuen jahres noch Mittel benötigt werden. Eine Darstellung des Geldbestandes zum Semesterende würde hier realis- tischere Aussagen zum Bedarf ermöglichen. Die hohen Bestände am jahresende bei einigen Studierendenschaften sind jedoch ein lndiz dafür, dass - gemessen an den wahrgenomme- nen Aufgaben - zu hohe Beiträge erhoben werden.“ ==== Fragen des Ministeriums ==== === Teilt der Studierendenrat die Auffassung der SRPSt, dass der Mittelbestand künftig auch zum Semesterende dargestellt werden sollte? Wenn nicht, wird um eine kurze Begründung gebeten. === === Wie stellt der Studierendenrat zukünftig sicher, dass Beiträge nur in der für die Aufgabenerfüllung erforderlichen Höhe von den Studierenden erhoben oder gegebenenfalls Beitragssenkungen vorgenommen werden? === ====== Darlehen ====== =====Auszug aus der Prüfungsmitteilung TU Ilmenau: ===== „Studierendenschaften können auf der Grundlage des § 9 Abs. 1 ThürStudFVO an Dritte, die nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, zinslose Darlehen gewähren, wenn diese die Aufgaben der Studierendenschaft wirtschaftlicher und zweckmäßiger als die Studierendenschaft selbst erfüllen können. Sofern von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde, gestaltet sich die Beitreibung von Forderungen bei den Studierendenschaften äußerst schwierig und zeitaufwändig. Bei der Studierendenschaft der TUI erfolgte durch einen Darlehensnehmer die letzte Einzahlung der Rückzahlungsrate im Jahr 2008. Da die TUI auch an Vereine „ Darlehen“ ausreicht, waren im Jahr 2009 noch 9.100 e offen. Der Betrag wurde im darauf folgenden Jahr ausgeglichen. Hierbei handelt es sich um die übergangsweise Gewährung von Geld für die Durchführung von Veranstaltungen im Auftrag des Studierendenrates. Zum jährlichen Wechsel der Mitglieder des Studierendenrats erfolgten konkrete Hinweise an den Übernehmenden zum Stand der Darlehensrückzahlungen nicht oder nur spärlich. Ein weiterer Grund für die zögernde Verfolgung von Rückforderungen sind die nicht ausreichenden Kenntnisse der Mitglieder über die Beitreibung von Forderungen. Die Feststellungen zeigen, dass die Studierendenräte häufig weder rechtlich noch tatsächlich befähigt sind, Darlehensverträge abzuwickeln. Die SRPSt fordert, die Möglichkeit zur Darlehensvergabe durch die Studierendenräte einzustellen. “ ===== Fragen des Ministeriums ===== ==== Teilt der Studierendenrat die Auffassung der SRPSt, die Möglichkeit der Vergabe von Darlehen durch die Studierendenschafien einzustellen? Wenn nicht, wird um eine kurze Begründung gebeten. ==== === Argumente === ===== Auszug aus der Prüfungsmittellung Uni Erfurt: ===== „Studierendenschaften können auf der Grundlage des j 9 Abs. 1 ThürStudFVO an Dritte, die nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, zinslose Darlehen gewähren, wenn diese die Aufgaben der Studierendenschaft wirtschaftlicher und zweckmäjšiger als die Studierendenschaft selbst eg'üllen können. Sofirn von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde, gestaltet sich die Beitreibung von Forderungen bei den Studierendenschaften äußerst schwierig und zeitaufwändig. Zum jährlichen Wechsel der Mitglieder des Studierenderırats erfolgten konkrete Hinweise an den Übernehmenden zum Stand der Darlehensrückzahlungen nicht oder nur spärlich. Ein weiterer Grund für die zögernde Verfolgung von Rückforderungen sind die nicht ausreichenden Kenntnisse der Mitglieder über die Beitreibung von Forderungen. Die Feststellungen zeigen, dass die Studierendenräte häufig weder rechtlich noch tatsächlich befähigt sind, Darlehensverträge abzuwickeln. Die SRPSt fordert, die Möglichkeit zur Darlehensvergabe durch die Studierendenräte einzustellen. ” ==== Fragen des Ministeriums ==== ===== Teilt der Studierendenrat die Auffassung der SRPSt, die Möglichkeit der Vergabe von Darlehen durch die Studierendenschaften einzustellen? Wenn nicht, wird um eine kurze Begründung gebeten. ==== ====== Fachschaften ====== =====Auszug aus der Prüfungsmitteilung TU Ilmenau: ===== „Zur Eıfüllung ihrer Aufgaben geben einige Studierendenschaften einen bestimmten Teil der Beiträge - nach einem Verteilerschlüssel oder als flsten Betrag pro Studierenden - an die Fachschajten weiter. Zum jahresende wiesen einige Fachschaften den Verbrauch dieser Mittel nach. Eine Oflenlegung der finanziellen Situation der Fachschaften ist unabdingbar. Einerseits haben die Fachschaften Rechenschaft über die Ausgaben abzulegen, andererseits muss dem Studierendenrat die Möglichkeit der Kontrolle über die Verwendung der zugewiesenen Mittel eingeräumt werden. Erst nach der Abrechnung und damit Kenntnis über die eventuell verbliebenen Mittel hat der Studierendenrat die Möglichkeit, über die Höhe der Zuweisung neuer Mitte/ zu entscheiden.„ ===== Fragen des Ministeriums ===== ==== Entsprechen die Feststellungen der SRPSt den Tatsachen? ==== === Argumente === ==== Aufwelcher Grundlage entscheidet der Studierendenrat über die Höhe der Zuweisung von Mitteln an die Fachschaften? Wie stellt der Studierendenrat den künftigen Finanzbedarf der Fachschaften fest? ==== === Argumente === ==== Wie stellt der Studierendenrat zukünftig sicher, dass über die Verwendung der Mittel durch die Fachschaften transparent Rechnung gelegt wird? ==== Fragen an STuKo BUW IV. Haushalts- und Wirtschaftsführung 1. Mittelverwendung Auszug aus der Prüfungsmitteilung: Die Studierendenschaften verwendeten die ihnen zur Veifügung stehenden Mittel für die gesetzlichen Aufgaben und für die Durchführung bestimmter Projekte. Daneben fielen auch Ausgaben für Gehalt und Aufwandsentschädigungen sowie für Buromateriai, Reisekosten. J<ontoführungsgebühren u. a. an. Erkennbar ist, dass sich die Ausgaben der einzelnen Studierendenschaften sehr unterschiedlich darstellen. Auch die Weitergabe von Mitteln an die Fachschaften eifolgte - gemessen an den Gesamtausgaben - in unterschiedlicher Höhe. Im Jahr 2008 wurden daneben Mittel verbraucht für die Organisation und Durchführung von Demonstrationen gegen die Einführung des Verwaltungskostenbeitrages (vg/. ZijJ 11.) sowie für Beratungen der Studierenden, die eher in den Aufgabenbereich des Studentenwerkes fallen. Auch bei der Mittelverwendungfür Personalkosten gibt es Unterschiede. Während bei einzelnen Studierendenschaften keine Personalkosten anfielen, belief sich deren Anteil an den Gesamtausgaben bei anderen Studierendenschaften aufbis zu 36 %. Die höchsten Personalkosten bzw. der höchste prozentuale Anteil an den Gesamtkosten und damit an den Mitgliedsbeiträgen sind unter anderem bei der BUWzu verzeichnen. 11 • Waren aus Sicht des Studierendenkonventes der Einsatz von bis zu 36 % der Mittel insgesamt für Personal und die Höhe der Personalkosten im Einzelnen sachlich gerechtfertigt? • Erhält der Studierendenkonvent seitens der Hochschulleitung Vorgaben für die Verwendung von Mitteln für Personal? 2. Bargeldkassen Auszug aus der Prüfungsmitteilung: Die Bargeldkassen wurden nicht wöchentlich bzw. bei Erreichen der vorgeschriebenen Höchstgrenze abgerechnet. Die Abrechnung eifolgte in der Regel monatlich. Diese Vorgehensweise entspricht nicht den Bestimmungen zur Führung einer Handkasse (vg/. § 12 Abs.6 ThürStudFVO).1I • Welche Maßnahmen sind aus Sicht des Studierendenkonventes zu ergreifen, um die Einhaltung der Vorschriften zur Handkasse zu gewährleisten? 3. Bestände Girokonto Auszug aus der Prüfungsmitteilung:Wie die nachstehende Übersicht zeigt, befanden sich jeweils zum Jahresende noch erhebliche Mittel aufden Konten der Studierendenschaften, die ins Folgejahr übernommen wurden und dessen Anfangsbestand bildeten. In der Regel bestanden bei jeder StudierendenschaJt jedesJahr gleich hohe Beträge zum Jahresende. Die SRPSt verkennt nicht, dass für die ersten beiden Monate des neuenJahres noch Mittel benötigt werden. Eine Darstellung des Geldbestandes zum Semesterende würde hier realistischere Aussagen zum Bedaif ermöglichen. Die hohen Bestände am Jahresende bei einigen Studierendenschaften sindjedoch ein Indiz dafür, dass - gemessen an den wahrgenommenen Aufgaben - zu hohe Beiträge erhoben werden. • Teilt der Studierendenkonvent die Auffassung der SRPSt, dass der Mittelbestand künftig auch zum Semesterende dargestellt werden sollte? Wenn nicht, wird um eine kurze Begründung gebeten. • Wie stellt der Studierendenkonvent zukünftig sicher, dass Beiträge nur in der für die Aufgabenerfüllung erforderlichen Höhe von den Studierenden erhoben oder gegebenenfalls Beitragssenkungen vorgenommen werden? 4. Darlehen Auszug aus der Prüfungsmitteilung: „Studierendenschaften können auf der Grundlage des § 9 Abs. 1 ThürStudFVO an Dritte, die nicht über ausreichend finanzielle Mittel vetfügen, zinslose Darlehen gewähren, wenn diese die Aufgaben der Studierendenschaft wirtschaftlicher und zweckmäßiger als die Studierendenschaft selbst etfüllen können. Sofern von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde, gestaltet sich die Beitreibung von Forderungen bei den Studierendenschaften äußerst schwierig und zeitaufwändig. Der Studierendenkonvent der BUWhat im Prüfungszeitraum keine Darlehen mehr vergeben. Jedoch bestanden noch Verträge aus zurückliegenden Jahren, bei denen die Rückzahlungen nicht abgeschlossen waren. Es ist davon auszugehen, dass keine Rückzahlungen mehr etfolgen werden. Trotz eingeleiteter gerichtlicher Maßnahmen werden diese Beträge wohl nicht beigetrieben werden können bzw. sind zwischenzeitlich verjährt. Zum Jährlichen Wechsel der Mitglieder des Studierendenrats etfolgten konkrete Hinweise an den Übernehmenden zum Stand der Darlehensrückzahlungen nicht oder nur spärlich. Ein weiterer Grundfür die zögernde Vetfolgung von Rückforderungen sind die nicht ausreichenden Kenntnisse der Mitglieder über die Bettreibung von Forderungen. Die Feststellungen zeigen, dass die Studierendenräte häufig weder rechtlich noch tatsächlich befähigt sind, Darlehensverträge abzuwickeln. Die SRPSt fordert, die Möglichkeit zur Darlehensvergabe durch die Studierendenräte einzustellen. /I • Teilt der Studierendenkonvent die Auffassung der SRPSt, die Möglichkeit der Vergabe von Darlehen durch die Studierendenschaften einzustellen? Wenn nicht, wird um eine kurze Begründung gebeten. 5. Fachschaften Auszug aus der Prüfungsmitteilung: „Zur Etfüllung ihrer Aufgaben geben einige Studierendenschaften einen bestimmten Teil der Beiträge - nach einem Verteilerschlüssel oder als festen Betrag pro Studierenden - an die Fachschaften weiter. Zum Jahresende wiesen einige Fachschaften den Verbrauch dieser Mittel nicht nach. Eine Offenlegung der finanziellen Situation der Fachschaften ist unabdingbar. Einerseits haben die Fachschaften Rechenschaft über die Ausgaben abzulegen, andererseits muss dem Studierendenrat die Möglichkeit der Kontrolle über die Verwendung der zugewiesenen Mittel eingeräumt werden. Erst nach der Abrechnung und damit Kenntnis über die eventuell verbliebenen Mittel hat der Studierendenrat die Möglichkeit, über die Höhe der Zuweisung neuer Mittel zu entscheiden. /I • Entsprechen die Feststellungen der SRPSt den Tatsachen? • Aufwelcher Grundlage entscheidet der Studierendenkonvent über die Höhe der Zuweisung von Mitteln an die Fachschaften? Wie stellt der Studierendenkonvent den künftigen Finanzbedarfder Fachschaften fest? • Wie stellt der Studierendenkonvent zukünftig sicher, dass über die Verwendung der Mittel durch die Fachschaften transparent Rechnung gelegt wird? ===== Auszug aus der Prüfungsmittellung Uni Erfurt: ===== „Zur Erfüllung ihrer Aufgaben geben einige Studierendenschaften einen bestimmten Teil der Beiträge - nach einem Verteilerschlüssel oder als festen Betrag pro Studierenden - an die Fachschafiíen weiter. Zum _/ahresende wiesen einige Fachschaften den Verbrauch dieser Mittel fight nach. Eine Ojfenlegung der finanziellen Situation der Fachschaften ist unabdingbar. Einerseits haben die Fachschaften Rechenschaft über die Ausgaben abzulegen, andererseits muss dem Studierendenrat die Möglichkeit der Kontrolle über die Verwendung der zugewiesenen Mittel eingeräumt werden. Erst nach der Abrechnung und damit Kenntnis über die eventuell verbliebenen Mittel hat der Studierendenrat die Möglichkeit, über die Höhe der Zuweisung neuer Mittel zu entscheiden. “ ==== Fragen des Ministeriums ==== === Entsprechen die Feststellungen der SRPSt den Tatsachen? === === Auf welcher Grundlage entscheidet der Studierendenrat über die Höhe der Zuweisung von Mitteln an die Fachschaften? Wie stellt der Studierendenrat den künftigen Finanzbedarf der Fachschaften fest? === === Wie stellt der Studierendenrat zukünftig sicher, dass über die Verwendung der Mittel durch die Fachschaften transparent Rechnung gelegt wird? ===

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