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Vorschläge zur Einbindung (FSU): Einladung zu Impulsvorträgen und Referaten, damit wir uns genau so weiterbilden können, die die QM-Verantwortlichen Einladung zu Treffen (von seiten der Studies werden eh höchsten 1 oder 2 zu den Terminen können, also behindert die das ja nicht) Möglichkeit der Stellungnahme auf Arbeitsebene zu (Zwischen-) Ergebnissen (auch das brauchen wir ja nicht immer machen, allein schon vom Arbeitsaufwand werden die nicht jedes mal 100 Seiten Text von uns bekommen können… sie brauchen sich also auch hier keine Sorgen bezüglich ihrer Belastung machen…)

(HfM) Kurz zu unserer Situation: Es wurde eine interne Evaluation der Studiengänge angestrebt. Eine AG Evaluation hatte sich gebildet, die aus Mitgliedern von Lehre, Verwaltung und Studierende bestand. Kopf dieser AG war ein Büro, das mit 11 anderen Musikhochschulen in einem Kompetenznetzwerk vernetzt ist, um Anregungen zu erhalten. Ziel der Ag war, eine Evaluationsordnung zu erarbeiten, Evaluationsformen (vor allem bei künstlerischen Studiengängen mit Schwerpunkt Einzelunterricht) auszudenken und die Evaluation voranzutreiben. In den Studiengängen Schlumusik und Musikwissenschaft ist man weit, da sind schon Fragebögen rausgegangen. Nun aber soll laut dem Ministerium eine externe Evaluation kommen, aber keiner, nicht einmal das Präsidium, weiß über Zeitpunkt, Form etc. Bescheid. Deswegen steht die AG mit studentischer Beteiligung seit einigen Wochen still.

(TU I) als studentischer Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB) der TU Ilmenau möchte ich ein paar Antworten auf die unten aufgeführten Fragen geben.

Welche Institutionen und Gremien sind in den Bereichen der Qualitätssicherung und des -managements sowie der Lehrevaluation inwieweit eingebunden? Das sind eine ganze Reihe, deren einzelne Funktion ich hier nicht darstellen möchte. Stattdessen beschränke ich mich auf die meiner Meinung nach wesentlichen: Die Studiengangkommissionen (SGK) und die AG QMB.

  Die SGK sind für die Studiengangevaluationen verantwortlich. Leider habe ich keine ganzheitliche Sicht darauf, wie gut (oder schlecht) das klappt. Als Mitglied der SGK Fahrzeugtechnik kann ich aber sagen, dass dort seit meinem Eintritt in das Gremium im Dezember 2011 keine Studiengangevaluation stattgefunden hat. Weiterhin ist festzustellen, dass in einem Teil der SGK lediglich beschlussfertige Angelegenheiten zur Abstimmung kommen; eine Diskussion über und Mitgestaltung von Studiengängen ist so naturgemäß nicht gegeben. Ein weiterer Nachteil des an der TU Ilmenau eingeführten QMS in Zusammenhang mit den SGK ist, dass sich die übergeordneten Gremien (Studienkommissionen, Fakultätsräte und Senat) nur als "Formalienwächter" verstehen und die Auseinandersetzung mit Inhalten allein den SGK überlassen.
  Die AG QMB initiiert die Evaluation von Lehrveranstaltungen und koordiniert und steuert allgemein das QMS. Dieses Gremium funktioniert seinen Aufgaben entsprechend.

Wird die Workloaderhebung thematisiert und wie wird diese vollzogen? Bislang gibt es laut meiner Kenntnis nur eine Frage zum Workload auf den Evaluationsfragebögen, also eine bloße Selbsteinschätzung der Studierenden. In der AG QMB wurde dieses Thema seit meiner Wahl zum stud. QMB (Anfang April 2013) nicht angefasst. Liegen Evaluationsordnungen vor und wenn ja könnt ihr uns diese zukommen lassen? Eine Evaluationsordnung als solche ist mir nicht bekannt. Allerdings gibt es Verfahrensanweisungen für a) die Durchführung der freiwilligen Fachevaluation b) die Durchführung der durch die QMB initiierten Fachevaluation. Alle QM-Dokumente der TU Ilmenau sind online hier zu finden (teilweise ist der Zugriff auf TU-Angehörige beschränkt, was leider auch auf die beiden genannten Verfahrensanweisungen gilt). Wie wird die Lehrevaluation bei den Studierenden angenommen? Die meisten Studierenden sind von den Evaluationen am Ende der Veranstaltungsreihe (also kurz vor dem Prüfungszeitraum) eher genervt. Dies liegt zu einem großen Teil daran, dass die Lehrverantwortlichen – entgegen der geltenden Ordnungen – keine oder nur eine sehr rudimentäre Auswertung mit den Studierenden durchführen. Es entsteht also das Gefühl, dass die Evaluationen keinen spürbaren Effekt nach sich ziehen. Weitere Themen, Probleme und Anmerkungen. Es sollte thematisiert werden, ob nicht auch schon bei mittleren Evaluationsergebnissen Bedarf besteht, korrigierend einzugreifen oder auszuloten, inwieweit eine weitere qualitative Verbesserung der Lehrveranstaltung gefördert werden kann. Vonseiten des Ref-hopo des StuRa der TU Ilmenau wurde der Wunsch geäußert, dass Lehrende bzgl. Bologna und des QMS insgesamt geschult werden sollten – ganz im Sinne einer Einführung der vielzitierten Qualitätskultur. Des Weiteren kam aus dem Ref-hopo der Einwand, dass es keine wirksame Handhabe gegen inhaltlich schlechte Lehre gibt, da Forschung und Lehre bekanntlich „frei“ sein sollen. Es sollte aber über die Möglichkeit der Anwendung von Sanktionen (als Gegenstück zum sog. Lehrpreis als „Belohnung“ für gute Lehre) nachgedacht werden.

qmnetzwerk_themensammlung.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)