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sitzungen:protokoll_kts_sitzung_am_19.08.2013

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sitzungen:protokoll_kts_sitzung_am_19.08.2013 [2018/11/22 15:55] (aktuell)
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 +====== Protokoll_KTS_Sitzung_am_19.08.2013 ======
  
 +{{Protokoll
 +|Gremium= KTS
 +|Jahr= 2013
 +|Monat= 08
 +|Tag= 19
 +|von= 18:​30  ​
 +|bis= 
 +|Ort= filler Erfurt
 +|Protokollant= Christian Schaft
 +|Sitzungsleiter= Arne Nowacki }}
 +
 +**Anwesenheit:​**
 +{| class="​prettytable"​
 +| **Name**
 +| **Hochschule**
 +| **Delegierter / Gast**
 +|-
 +
 +====== Auswertung und Rückmeldung zur Antwort aus dem Ministerium zum Studienabschluss in Regelstudienzeit======
 +  * TU Ilmenau sticht bei den Zahlen heraus. Trotz dessen, dass es sich um eine formal systemakkreditierte Hochschule handelt, mit der internen Zielsetzung 80 % der Studierenden in RSZ durchzubringen,​ erreichen dies gerade einmal 7 % der Studierenden.
 +  * Wir wollen die Zahlen an die Öffentlichkeit bringen, aber wie?
 +    * Es besteht die Gefahr, dass Kurzschlusshandlungen geschehen und die Schlüsse gezogen werden, dass die Studierenden ihre Prüfungen aus "​Faulheit"​ nicht antreten. ​
 +    * Daher ist es notwendig, in die Öffentlichkeit gehen mit Forderungen zur Verbesserung der Situation der Studierenden,​ um aufzuzeigen,​ welche Probleme in wirklich hinter diesen Zahlen stecken.
 +**
 +    * Es wird entschieden einen Termin für eine KTS Sitzung dazu zu finden. Da es schnell gehen muss wird, Montag, der 19. August, 18.30 Uhr in Erfurt (Sitzungsraum wird noch bekannt gegeben) gewählt. Schafti hat eine Einladung verschickt
 +    * Dort soll auch ein Termin für eine KTS Sitzung gefunden werden und dort die Thematik besprechen mit den Ergebnissen,​ und die mögliche Pressekonferenz planen. ​
 +  * Folgende weitere Möglichkeiten zum Vorgehen bestehen:
 +    * Jetzt mit den Infos raus, um damit zu hoffen die Systemakkreditierung zu umgehen und zu fragen, ob dies ein Modell für die Hochschulen notwendig ist.  Denn mit der Systemakkreditierung Ilmenau konnten nicht mehr Studierende in RSZ verabschiedet werden, während die Programmakkreditierte Uni EF den zahlen zu Folge ein besseres Modell zu sein scheint
 +    * Oder wir warten und dann wenn die Systemakkreditierung durch ist, können diese Zahlen merkliche Folgen haben und die Unregelmäßigkeiten in der Akkreditierung sollte/​können und müssen aufgezeigt werden. ​
 +    * Tina ist in der Kommission: Dann soll an dem Sitzungstermin der zuständigen Kommission diese Thematik nochmal auf den Tisch gepackt werden. Die nächste Aquin-Ausschusssitzung findet am 23./24. September statt. ‘‘‘ Tina ist nicht da, somit muss ihre Vertretung instruiert werden. ‘‘‘
 +
 +  * Mindestens zwei Wochen vorher muss die Information raus. Vorschlag um an die Öffentlichkeit zu gehen:
 +    * Dies soll mit einer Pressekonferenz geschehen, die in der zweiten Septemberwoche geplant sein muss und stattfinden soll nach dem 22. September?!
 +    * Pressemitteilung als Handreichung für eine Pressekonferenz.
 +    * Anfrage im Landtag über eine Fraktion dazu stellen lassen und diese Zahlen im Nachgang nochmal verwenden. ​
 +
 +  * Argumentationsmuster:​
 +    * Regelstudienzeiten nach oben schrauben ist notwendig. ​
 +    * Interne Aussage TU Ilmenau Ingeneursstudium müsste 6 Jahre dauern.
 +    * Bestimmte Kombinationen sind auf Grund der Arbeitsbelastungen zum Teil nicht möglich --> Lehramtsproblematik zum Teil auch in anderen Studiengängen
 +    * Änderungen im laufenden Betrieb
 +    * Sehr viele faktisch in Teilzeit studierende Personen
 + 
 +
 +  * Es wird eine außerordentliche [[KTS Sitzung 19.08.2013]] stattfinden.
 +
 +====== Auswertung der Zahlen nach den Hochschulstandorten ======
 +  * Uni EF:
 +    * Problematik Anmeldefristen MA Arbeit
 +    * Fehlende Kapazitäten in der FSI an Studienplätzen
 +    * Praktika in der ESE im Wahlbereich 02 --> Probleme bei dem bekommen bei Studienplätzen
 +    * BA Arbeit stellt nicht immer den Abschluss des letzten Semesters dar.
 +
 +  * TU Ilmenau:
 +    * Arbeitsbelastung nicht umsetzbar geregelt. Semester sind zum Teil nicht gleichmäßig geregelt.
 +    * Frage ob die Zahlen die rückgerechneten Zahlen sind (MA Immatrukulation im mit BA) --> rückdadierte BA Zahlen --> Selbes Problem auch bei den Diplomer*innen
 +      * Dokument der TU Ilmenau mit der Zahl der Rückrechnung müssten sich wiederfinden,​ dann wären die rückdadierten Zahlen drin.
 +    * Fakultative Veranstaltungen stauen die Prüfungslast auf
 +    * Prüfungsstau zum Semesterende (als generelle Problematik)
 +    * Grundeinstellung "​Ingeneursausbildung dauert 6 Jahre"
 +    * Stichwort ETCS Punkte --> Nicht angemessene Erfassung des Workload
 +
 +  * FSU Jena:
 +    * Problematik der Statistiken
 +    * Haupt/​Nebenfach Kombination lässt keine Aussage über die Studierfähigekeit der Nebenstudienfächer in den Statistiken zu
 +    * Bestimmte Kombinationen sind auf Grund der Arbeitsbelastungen zum Teil nicht möglich --> Lehramtsproblematik zum Teil auch in anderen Studiengängen
 +    * Änderungen im laufenden Betrieb
 +    * Sehr viele faktisch in Teilzeit studierende Personen
 +    * Engpässe in den Naturwissenschaften bei den Praktika
 +    * Prüfungsleistungen werden zum Teil vor der Prüfung selbst verlangt
 +
 +  * BU Weimar
 +    * Geringe RZS Zahlen, da die Studiengänge nicht in Gänze als "​berufsqualifierend"​ ausgerichtet sind
 +    * Nur wenig Druck vom Prüfungsamt,​ so dass relativ einfach über RZS studiert werden kann
 +    * Wildwuchs an Studienfächern --> "​Zomniestudiengänge"​
 +
 +====== Problemursachen gesammelt ======
 +  * Nicht ausreichend vorhandene Plätze für Pflichtveranstaltungen
 +  * Anmeldefristen für Masterarbeit (EF)
 +  * BA-Arbeit und Praktikum nicht immer im Semester zu schaffen
 +  * Prüfungsdichte und Überlastung durch die Kontrolle und Belege von Seminaren, Praktika, etc.
 +  * Prüfungstau im Semesterende
 +  * Grundeinstellung "​Ingeneursausbildung dauert 6 Jahre" --> Generelles Bild zum Thema Studierende müssen in einem vorgesehen Zeitraum fertig werden
 +  * hohe Zulassungsverwickung im Modulkatalog
 +  * Studienleistungen werden zum Teil nicht anerkannt trotz Umsetzung der Konventionen
 +  * "​Rausprüfung"​
 +  * Zusätzliche Leistungen (Sprachnachweise,​ etc.)
 +  * RZS ist eine individuelle Fallgröße und kann nicht als Standardisierung von Leistungen verwendet werden --> kein inklusiver Blick auf die Lage der Studierenden
 +  * Hilfskräfte schreiben Prüfungsordnungen,​ speißen in das elek. Studienverwaltungssystem Infos ein
 +  * Unkompetente Personen in den Prüfungsämtern und Studienausschüssen --> Falsche Strickungen in den Prüfungsmodalitäten.
 +
 +====== Zu beachtende Fallstricke ======
 +  * einwirken dass ein Urlaubssemester genommen werden soll
 +  * Relativierung der Effekte im Master durch vorziehen von Veranstaltungen
 +  * minimale Effektbeeinflussung durch Diplom
 +  * Studium zur Selbstverwirklichung
 +  * Prüfunsgämter sind nicht so genau
 +  * Regelstudienzeit automatisch nicht mit dem Studium in Teilzeit mögliche ​
 +
 +"Auf der einen Seite machen wir hier Puderpopöchen und auf der anderen Seite legen sie Werrakrepp ein"
 +
 +====== Weiteres Vorgehen ======
 +  * Wir gehen mit den Zahlen an die Öffnentlichkeit?​
 +    * Pressekonferenz
 +    * Der StuKo der BUW, würde ungern gegen seine Hochschulleitung schießen, weil sie vielen Forderungen nach Workloadanpassung nachgekommen ist 
 +      * Dieses ist bedenklich, da dann kein gemeinsames Vorgehen möglich ist - bisher sind die Sturä FSU, UE, TUI dabei
 +    * Wir schießen nicht gegen die Hochschulen,​ sondern gegen das System.
 +
 +  * Mit welchen Forderungen gehen rein
 +    * RZS kann keine Grundlage für die Berechnung der Studienfinanzierungsberechnung nach BAföG sein. 
 +    * Studierbarkeit von Studiengängen ist in den RZS nicht möglich --> Anpassung notwendig ​
 +    * Früher Instrument der Absicherung der Lehrangebote mittlerweile ein Strick um Studierende kurz zu halten
 +    * Problematik Studierendenselbstverwaltung:​ Mangel aufgrund des engen Studienzeitplanes
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 +    * Motto "​Regelstudienzeit ist überholt"​ --> System kritisieren und nicht das Problem den Hochschulen zuschieben --> Orientierungszeit als Alternativen
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 +    * Systemakkreditierung kann unter dem Gesichtspunkt dieser Zahlen nicht
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 +    * Betrachtungen und Zielsetzungen der ZLV mit beachten!
 +    * Grundlegende Probleme der Überschreitung der RZS
 +      * Finanzielle Problematik --> Abwärtsspirale
 +      * Anmeldungpflicht
 +      * Irreführende Werbung mit "Hier werden sie in 6 Semestern fertig"​ --> RZS als Marktinginstrument
 +
 +    * Vergleichszahlen aus anderen Bundesländern:​ Bundesschnitt 50 % - 55 %
 +
 +====== Weiteres organisatorisches Verfahren ======
 +  * Wann soll die PK anberaumt werden: ​
 +    * 09. bis 15. September ist der Zeitraum dafür
 +  * Einzuladene Akteur*innen
 +    * Lokal- und Überregionale Presse, Landtagsfraktionen,​ Ministerium,​ Gewerkschaften, ​
 +    * Hochschulen/​Leitungen im Vorfeld informieren?​
 +      * Tobias: wäre vielleicht sinnvoll, damit diese sich auf aufkommende Fragen vorbereiten können.
 +        * allerdings nicht von diesen beeinflussen lassen.
 +        * Mandy: Frage ist, was wir erreichen wollen. Haben in Jena nicht-Information als auch Information durchgeführt,​ unterschiedliche Erfahrungen
 +        * wie soll es wirken? Wie eine Bombe oder eher minimal invasiv?
 +        * auch: wie intensiv sollen die Hochschulen informiert werden?
 +        * wie sollten die Hochschulen vorher informiert werden? Nur einzelne Informationen sind zu wenig aussagekräftig,​ die volle PM könnte dazu führen, dass sie es als harten Angriff werten und entsprechend reagieren.
 +        * Hochschulen sind nicht das eigentliche Ziel der Kritik, eher die Akkreditierung an sich.
 +        * Systemakkreditierung als nicht funktionierend ankreiden, muss weg. Die anderen Punkte in diesem Gespräch/​Konferenz/​was auch immer einfließen lassen.
 +        * erneut Frage nach: was danach?
 +        * mit der Pressekonferenz anfangen, da die Akkreditierung zerschlagen. Dann im Nachgang mit Punkten wie Verwertungslogik abschaffen usw. weiter machen.
 +        * Marcel: 2 Ebenen. RSZ ist nur formales Argument. in der (insbesondere) Systemakkreditierung wird nicht mehr auf Inhalte geachtet.
 +    * was soll nach der Pressekonferenz geschehen?
 +      * evtl. Vertreter*innen der Parteien die vermutlich in den Bundestag kommen?
 +      * KMK? HRK?
 +  * wo überhaupt?
 +  * Wer führt die Konferenz an sich durch?
 +    * Tobias: Sprecher*innen plus eine Moderation
 +  * Kalle: noch Fernsehen? (Salve TV)
 +  * Pressekonferenz zur Podiumsdiskussion erweitern?
 +    * könnte für bessere Resonanz bei Politiker*innen führen.
 +    * Plan, die Pressekonferenz zu einer Podiumsdiskussion zu erweitern ist eher schwierig umzusetzen
 +      * auf jeden Fall ist die Meinung, dass nicht nur die Informationen vermittelt sein sollen. Eher ein Podium unter Anwesenheit der Presse
 +    * Wenn es tatsächlich eine genuine Pressekonferenz sein soll, dann muss die Gästeliste eingeschränkt werden. Es ergibt keinen Sinn, Menschen einzuladen, die sich nicht äußern können.
 +    * vielleicht mit nahe stehenden Organisationen sprechen, ob diese uns Unterstützen.
 +      * bsp. der GEW vor einigen Jahren (Presseecho:​ Macht der Bachelor krank?) wird angeführt.
 +    * Format: Pressekonferenz,​ Pressegespräch?​
 +
 +  * Bei Benni nach Erfahrungen von früheren Pressekonferenzen fragen.
 +  * Ort: Jena in der Rosenseele, Philo-Mensa
 +*
 +  * Christian Schaft schreibt ein foodle zur Terminfindung. Dieses ist bis Mittwoch auszufüllen.
 +    * Termine sind: 23.08 gegen Abend, 26.08 ab 19 Uhr in Ilmenau, 27.08. gegen Nachmittag in Weimar.
sitzungen/protokoll_kts_sitzung_am_19.08.2013.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)