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themendiskussion:einstufung_im_dqr

Themendiskussion:Einstufung_im_DQR

Thema=Einstufung im DQR |Dokumentart= offen |Drucksache= |Datum= |Einreicher= Sprecher_in |Gremium= |Stellungnahme= PM angestrebt

Dies ist der Diskussionsartikel zum Thema Einstufung in den Deutschen/Europäischen Qualifikationsrahmen wenn es möglich ist haltet euch an die eventuell vorgegebene Struktur und fügt Mittels - ~~~~ hinter euren Beitrag euren Benutzernamen ein oder macht wenigstens die Hochschule deutlich, so wird schneller deutlich wer die Meinung beigetragen hat. - benni 22:15, 20. Nov. 2011 (CET)

Hier der Link zum „Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ verabschiedet vom Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen (AK DQR); Stand 22.03.2011: http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de/de?t=/documentManager/sfdoc.file.supply&fileID=1323248009368

Eine recht anschauliche Präsentation von TTnet Deutschland; Stand 15/16.07.2007: http://www.bibb.de/dokumente/pdf/EQRDQR.pdf

Eine kurze Zusammenfassung und Sichtweise bzw. Position der deutschen Wirtschaft, zu diesem Thema; Stand 12/2010: http://www.hwk-trier.de/101/klimax3.0/html/hwktrier/download/ausbildung/position_dqr.pdf?e3=1&e271=1

Jan Köhler «

Situation

Aktuelle beraten die Kultusminister über die Einstufung des Abiturs und der Dualen Berufsausbildung innerhalb des Qualifikationsrahmens. Dabei haben Sie entschieden dass das Abitur in der Stufe 5 angesidelt wird. Die 3-3,5 Jährigen Ausbildungsberufe stufen sie jedoch in den Stufen 3-5 ein. Jedoch fordern Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter dien einheitliche Einstufung bei 4 oder 5. Dieser Forderung schlossen sich auch die Wirtschaftsminister der Länder an. Brisant ist dabei das es nicht nur um die Einstufung im Deutschen Qualifikationsrahmen geht sondern auch im Europäischen Qualifikationsrahmen. Dies hat z.T. zur Folge, dass man International tiefer in Entgeldgruppen eingestuft wird mit einer Ausbildung aus dem immer hochgelobten Deutschen Dualen Ausbildungssytem wie Arbeitnehmer_innen aus anderen Systemen. Desweiteren beinhaltet eine solche Einstufung auch dass theoretisch Herabstufen, da für viele 3 - 3,5 jährigen Ausbildungen heute ja eh schon das Abitur vorausgesetzt wird. Wichtig ist bei der Diskussion dass es nur um die 3-3,5 jährigen Ausbildungen im Dualen System geht nicht die 2 jährigen Berufsbilder. Ein weiterer Aspekt ist natürlich auch der Übergang zum Hochschulstudium nach erfolgreicher Berufsausbildung.

Für uns stellt sich die Frage ob wir uns unterstützend für den DGB der sich auch oft unseren Forderungen anschließt eine Pressemitteilung herausgeben, nachdem wir uns eine Meinung gebildet haben.

Meinungen

Alles Schwachköpfe -.-! Den DQR vom Abi auf die 5 setzten zu wollen … Entweder haben die Leute vom KMK das entsprechende Skript nicht gelesen, dann sind sie Heuchler oder die haben es gelesen und sich bewusst gegen ein bereits seit wenigstens einem Jahr in Prüfung befindendes System aufgrund von Kleinstaaterei entschieden, dann sind sie einfach nur unfähig. Oder sie haben sich bewusst ein „eigenes“ System ausgedacht, dann sind sie schlichtweg ein Haufen trotziger Kindsköpfe.

Jan Köhler «

offene Fragen

HoPo-Forum

Ich hätte da soweit eine Pressemitteilung, ist aber halt nicht unbedingt neutral gehalten, was den Ausdruck und den Umgang mit dem Leser anbelangt.

„Wichtig ist, was man kann und nicht, wo man es gelernt hat !

In Anlehnung an diesen, wie Ich finde doch sehr wahren Satz, möchte Ich heute ein paar Worte zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) verlieren. Dieser soll in „klein“ tun, wozu sein großer Bruder, der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR), gedacht ist: nämlich für mehr Transparenz, was die Einordenbarkeit von schulischer, beruflicher und hochschulischer Bildung in einem einheitlichen Rahmen anbelangt, sorgen - deutschlandweit. Weiterhin sollen die in Deutschland erworbenen Qualifikationen europaweit verständlich und mit entsprechenden Qualifikationsrahmen anderer EU-Länder vergleichbar gemacht werden (was durch den EQR zwar irgendwie ad absurdum geführt wird, das ist jedoch eine andere Geschichte).

Dabei ist es jedoch vollkommen uninteressant wie lange, wie und/oder wo etwas gelernt wurde (Inputfaktoren), da es hier vielmehr um das sogenannte Outcome geht, also die Handlungskompetenz am Ende einer Qualifizierung.Wichtig ist also, was jemand kann und nicht, wo er es gelernt hat. Keinesfalls aber darf der DQR als Karriereleiter missverstanden werden, die es zu erklimmen gilt. Die Qualifikationen werden unabhängig voneinander zugeordnet und bei entsprechender Aus-/Weiterbildung kann man sogar mehrere DQR-Niveaus überspringen.

Was mich zu meinem letzten Punkt bringt, einem Irrglauben, welcher unbedingt aus der Welt geschaffen werden muss ! Der DQR ist vollkommen losgelöst von Berechtigungssystemen jedweder (!) Art. Aufgabe des DQR ist es folglich nicht, Zugangswege zu beschreiben und Berechtigungen zu vergeben. Es handelt sich ausschließlich um eine Abbildung von Fach- und personalen Kompetenzen, welche in 8 sehr eindeutig definierten Niveaus beschrieben werden.

So entspräche das Niveau 5 etwa Fachberatern, Fremdsprachenkorrespondenten und Spezialisten. Das Niveau 6 Meistern, Fachwirten und Bachelors und das Niveau 4 dem Abitur, sowie den drei- bis dreieinhalbjährigen Ausbildungen.“

Jan Köhler «

PS: Hier wird leider nicht formatiert, der fertige Text sähe dann ein wenig ansprechender und an einigen Stellen fett markiert aus. Da es hieß, es solle ein kurzes Statement werden hoffe Ich, nicht aus dem Rahmen zu fallen.

Thema

themendiskussion/einstufung_im_dqr.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)