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themendiskussion:landesentwicklungsplan

Themendiskussion:Landesentwicklungsplan

Thema=Landeswissenschaftsplan |Dokumentart=Ausschussanhörung |Drucksache= 5/2702 und 5/2862 |Datum= |Einreicher= |Gremium= Wissenschaftsausschuss |Stellungnahme= mündliche Anhörung 16. Februar

Dies ist der Diskussionsartikel zum Thema Landeswissenschaftsplan wenn es möglich ist haltet euch an die eventuell vorgegebene Struktur und fügt Mittels - ~~~~ hinter euren Beitrag euren Benutzernamen ein oder macht wenigstens die Hochschule deutlich, so wird schneller deutlich wer die Meinung beigetragen hat. - benni 22:15, 20. Nov. 2011 (CET)

=Dokumente=

Ziel- und Leistungsvereinbarungen

Sachsen

1. Wie bewerten Sie die im Thüringer Hochschulgesetz (§11 Abs. 1 und 4) enthaltene gesetzliche Verpflichtung einer Hochschulentwicklungsplanung?

Die Regelung im Thüringer Hochschulgesetz sieht als Hochschulentwicklungsplan die Zielvorstellung des Ministeriums über die strukturelle Entwicklung der Hochschulen und die Ausbauplanung unter Berücksichtigung der Finanzplanung des Landes vor. Grundsätzlich ist eine solche Hochschulentwicklungsplanung vor allem als Mittel der langfristigen Planungssicherheit zu begrüßen.


Der Hochsulentwicklungsplan sollte kein Hochschulabwicklungsplan sein. Vor dem Hintergrund ggf.langfristig sinkender Studierendenzahlen könnte eine Zusammenlegung ähnlicher Studiengänge in Thür. sinnvoll sein - dieser Vorschlag sollte aber nicht von der KTS kommen. Studierendenzahlen halten. Wir wollen eine Ausfinanzierung der Thür. HS-Landschaft unter individueller Profilbildung der Standorte. Ablehnung von Konkurrenz zw. Hochschulen - wir wollen Koordindierung!

Der HS-Entwicklungsplan sollte allen 9 Thür.Hochschulen im neuen ThürHG Planungesicherheit über die Finanzierungsinstrumente Klug/Lubom hinaus gewähren.

Torsten (BUW)

Der Hinergrund langfristig sinkender Studierendenzahlen wird ja schon ewig prophezeit und irgendwann zeiht das nicht mehr. Wir könnten ja nen Soli-Beitrag fordern, wenn unsere Studis aus allen möglichen Bundesländern ausser Thüringen kommen, dann fände ich eine Umverteilung ganz sinnvoll (neben der grundsätzlichen Umverteilung, die dem noch vor zu ziehen ist :)

Doro (FSU) → hier nicht aufnehmen

Ich finde eine solche Verpflichtung sinnvoll diese sollte aber nicht so kurzfristig sein wie die in der RVIII angestrebten Ziel und Leistungsvereinbarung sondern mindestens 10 Jahre und solle die Hochschulen die möglichkeit geben sich in den Rahmen bedingunge sich zu entwickelen und nicht das gegenteil wie aktuell angestrebt.

-DominikBreu 09:04, 4. Feb. 2012 (CET) (FHE) - Grundsätzlich schon drin.

2. Welche Erwartungen haben Sie an ein solches Leitbild für die Thüringer Hochschulpolitik?

Ein Leitbild für die Thüringer Hochschulpolitik muss sich klar und deutlich einer attraktiven und gebührenfreien Hochschullandschaft verschreiben und die Hochschulen in den Kontext der öffentlichen Verantwortung einbetten.

Erst vergangene Woche hat auch die KMK die erwarteten Studienanfängerzahlen bis 2020 an die Realität angepasst und sie auf 450.000 je Studienjahr prognostiziert. Nicht nur deshalb ist es dringend erforderlich, dass die Hochschulen auch langfristig eine ausreichende finanzielle sowie personelle Ausstattung erhalten. Die Thüringer Hochschulpolitik muss die Vielseitigkeit der Thüringer Hochschullandschaft erhalten und die Kultur des Dialogs und Mitbestimmung weiter ausbauen. Ziel und Leistungsvereinbarungen können diesen begleiten, aber dafür ist es unumgänglich, die Einbeziehung aller Mitgliedergruppen der Hochschulen sicherzustellen.

Ein Hochschulentwicklungsplan muss unter dem Grundsatz Koordination statt Konkurrenz stehen. Die Hochschulen dürfen nicht in den Konkurrenzkampf um Finanzmittel und Studiengänge geschickt werden. Daher ist auch hier wieder Voraussetzung, dass eine Zukunftsplanung nicht allein vom Ministerium vorgegeben werden darf sondern mit allen Mitgliedern und Akteuren der Thüringer Hochschullandschaft entwickelt werden muss. Nach Meinung der KTS hört eine nachhaltige Hochschulentwicklung nicht an der Grenze des Freistaates auf. Daher sehen wir es für dringend erforderlich, dass der Föderalismus (im Bildungsbereich) überwunden wird.

Die unterschiedlichen Lebensbiographien dürfen beim Studium keine Hürde sein. Der Zugang zur Bildung ist ein Grundrecht und muss gewährleistet werden. Der Begriff des „lebenslangen Lernens“ darf nicht länger eine bloße Floskel bleiben. Das Bologna-Ziel der Mobillitätssteigerung ist durch unkompliziertere Anerkennung der extern erbrachten Leistung weiter voranzutreiben.

Für eine attraktive Hochschullandschaft ist es nicht nur notwendig die Vielseitigkeit der Hochschulen zu erhalten, sondern auch die soziale Dimension bei Studierenden, Wissenschaftler_innen und Mitarbeiter_innen nicht aus dem Auge zu verlieren. Dazu spielt vor allem das Studentenwerk Thüringen eine tragende Rolle und muss in der Hochschulplanung eine herausgehobene Aufmerksamkeit erhalten. Aber auch in Anbetracht des demographischen Wandels erfüllen die Hochschulen eine wichtige Aufgabe. So muss die Attraktivität der Arbeitsplätze innerhalb und außerhalb der Hochschule fortentwickelt werden.

<hr>

3. Absatz … sondern mit allen Mitgliedern und Akteuren der Thüringer Hochschullandschaft entwickelt werden muss. „Diese Mitbestimmung und Transparenz muss dabei auch die Einbeziehung von Drittmitteln in den Hochschulbetrieb erfassen.“ Desweiteren hört nach Meinung der KTS eine nachhaltige Hochschulentwicklung nicht an der Grenze des Freistaates auf. Daher sehen wir es für dringend erforderlich, dass der Föderalismus überwunden wird.

5. Absatz Statt den letzten beiden Sätzen eventuell: „Hier muss, auch in Anbetracht des demografischen Wandels, die Lebens- und Arbeitsumgebung an den Hochschulen beständig verbessert werden.“

zwei kleine Änderungsvorschläge - Michael, FH Schmalkladen

<hr>

*Stärkung der Hochschuldidaktik - Konzentration auf Lehraufgabe, Gelder für ausreichendes, qualifiziertes Lehrpersonal* *Studiengebührenfreiheit - u.a. wichtig für Attraktivität Thüringer Hochschulen* - d.h.auch keine Langzeitstudiengebühren!# *Zugang Aller zur Bildung - auch in Hinblick auf Studiengebühren- Studium muss finanzierbar sein* - Förderung des zweiten Bildungsweges, bzw. des Studiums ohen Abitur # *Koordination statt Konkurrenz - im Hinblick auf Mittelverteilung und eventuelle Zusammenarbeit* *Lebenslanges lernen umsetzen - Einstellung auf Duale Studenten*innen, Familien*, Teilzeitstudium # *Föderalismus überwinden - Steigerung der Attraktivität der Hochschulen durch einfachere Anerkennung- mehr Kooperation* *Absolventen halten - siehe oben, mehr Anerkennung, keine Studiengebühren* - Perspektive im Beruf Wissenschaft (Mitbestimmung und Entfristung) # *Hochschulstrukturen halten - durch halten der Studierendenzahlen ergibt sich die Notwendigkeit, auch Strukturen zu erhalten* *Ausfinanzierung der Hochschulen -Drittmittel wenn dann demokratisch legitimieren, siehe causa Zivilklausel, es muss Gremien geben, dei Drittmittel verabschieden und in kritischen Fällen Auflagen vergeben/verbieten # - Bibliotheken angemessen ausstatten (gern auch der zeit angemessen digital und mit ausreichend Arbeitsplätzen überall) # *Anerkennung der Module - Anerkennung von ehrenamtlichen Leistungen # *Lebensraum Hochschule - StuWe-Angebote ausbauen # - bezahlbaren Wohnraum schaffen # *soziale und ökologische Nachhaltigkeit - http://www.nachhaltige-hochschulen.de/ # - Zivilgesellschaftliche Akteure einbinden, nicht nur Wirtschaft (z.B. im Hochschulrat)# - könnte auch ein Forschungsschwerpunkt sein, durch den sich Thüringen auszeichnet ;) #

Michael Jakobi, FH Schmalkalden

Doro (FSU) #

3. Wie wird die zukünftige Entwicklung der Thüringer Hochschullandschaft eingeschätzt und welche Empfehlungen/oder Einschätzungen können Sie zur zukünftigen Entwicklung Thüringens auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Forschungslandschaft geben?

Die Vielfalt der Thüringer Hochschulstandorte muss genauso wie das Fächerspektrum erhalten bleiben und die Hochschulen und Bibliotheken müssen räumlich und materiell angemessen ausgestattet werden. An den Thüringer Hochschulen ist im Personalbereich der Mittelbau nicht gut genug aufgestellt, um sich langfristig im bundesweitem Vergleich behaupten und effektiv forschen zu können. Der Personalausbau kann nicht nur durch Drittmittelprojekte finanziert werden da diese prekäre Beschäftigungsverhältnisse mit kurzen Vertragslaufzeiten unterstützen. Durch Drittmittel finanzierte Arbeitsverträge sollten für die gesamte Laufzeit des geförderten Projektes abgeschlossen werden. Nur so kann die Vernetzung von Forschung und Lehre muss gestärkt und die prekären Beschäftigungsverhältnisse auch im Hinblick einer zuverlässigen und langfristigen Lehrbetreuung überwunden werden.

Die an Thüringer Hochschulen betriebene Militärforschung unterstützt das gewaltsame austragen von Konflikten. Die Verantwortung des Freistaates gegenüber der Weltbevölkerung sollte hier nicht vernachlässigt werden und ein Verbot von militärischer Forschung im Hochschulgesetz verankert werden.

Die KTS betrachtet auch die Thüringer Berufsakademie als Teil der Thüringer Hochschullandschaft, hier muss verstärkt auch auf die soziale Dimension geachtet werden. Die wissenschaftliche Ausbildung muss auch weiterhin in allen Bereichen und Stufen gewährleistet und fortentwickelt werden. Eine Kooperation in den Dienstleistungsbereichen kann überprüft, sollte aber kritisch betrachtet werden.

  • Studierendenzahel halten
  • Lebenslanges lernen umsetzen (Weiterbildung)
    • Berufsbegleitende Weiterbildung darf nicht zu Lasten der grundständigen
  • Duale Ausbildung mus „menschlich“ gestalltet sein
  • Synergieeffekte erzeugen, durch gemeinsam genutzte Rechenzentren, Bibliotheken, Verwaltungen, Werkstätten - dies sinnvoll auszugestlten ist jedoch aufgabe der LRK/TMBWK/HPR BUW
  • Vielfalt der Hochschulstandorte erhalten
  • Grundlagenforschung
  • Detail Zivilklause
  • Kooperation über die Landesgrenzen hinaus  Förderlismus überwinden
  • Perspektive für Mittelbau schaffen  Attraktive Angebote
  • Grundlagen für mittelfristige Planung  Verträge an Projekte anpassen
  • Weg mit prekären Beschäftigungsverhältnissen  Sicherstellung einer zuverlässigen und langfristigen Lehrbetreuung
  • Stärkere Verntzung zwischen Lehr und Forschung
    • Wissenschaftliche Ausbildung gewährleisten in allen Bereichen und Stufen
  • Auch die Berufsschulakademien gehrören zur Thüringer Hochschullandschaft
    • Duale Ausbildung mus „menschlich“ und qualitativ gestalltet  unter sozialen Aspekten mögliche Ausbildungsmöglichkeit

4. Mit welchen Maßnahmen und staatlichen Planungsinstrumenten sollen die Stärkung des Profils und der Förderung der Stärken der Hochschulen und Forschungseinrichtungen erfolgen?

Die KTS fordert als Koordinierungsgremium auf Landesebene die Wiedereinführung der Landeshochschulkonferenz, denn dort ist es möglich die Stärkung der Profile der Hochschulen zu koordinieren. Des Weiteren erachten wir es als notwendig gesetzliche Mindeststandards im Bereich der Beschäftigungsverhältnisse sowie räumlicher Kapazitäten festzulegen. Dabei sollen auch die studentischen Hilfskräfte berücksichtigt werden.

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*Attraktivität für Absolventen steigern *Hochschule als Maßnahme gegen demografischer Wandel

  • Wiedereinführung der Landeshochschulkonferenz
  • Finanzierung nicht Leistungsabhängig gestallten
  • Die Gleichstellung mehr berücksichtigen
  • keine finanziellen Leistungsanreize - zumindest sollten sich Leistungs- oder Profilbildungsanreize nicht schwerwiegend finanziell auswirken BU !!!!!!! (Doro)

is das nicht PolitikerInnen-aufgabe unsere Wünsche umzusetzen?!

5. Wie bewerten Sie die Rahmenvereinbarungen III im Kontex einer langjährigen Wisssenschaftsplanung?

Die Rahmenvereinbarung III ist mit ihrer dreijährigen Laufzeit in unseren Augen eher eine kurzfristige Lösung, die den Hochschulen keine langfristige Planung ermöglicht. Des Weiteren fehlt uns in der Rahmenvereinbarung III die Berücksichtigung des Studentenwerkes. benni 15:03, 23. Jan. 2012 (CET)

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siehe Stellungnahme zur RVIII. Die Hochshcule wird immer stärker ökonomischen Prinzipien untergeordnet und verliert somit ihr Ziel der Gesellschaftlichen Innovation udn Verantwortung aus den Augen. Es ist unangemessen Bildung zru Ware zu deklarieren und ihre Freiheit durch (wenngleioch zum Teil nur unterschwellige) Zwänge einzuschränken. Genau das passiert mit der RVIII. Doro FSU

Thema

themendiskussion/landesentwicklungsplan.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/22 15:55 (Externe Bearbeitung)